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Facebook bekommt eigene Dropbox-Alternative

05.06.2013 | 11:08 Uhr |

Theoretisch unendlicher Speicherplatz - aber gestückelt. Pipe ist nur auf den ersten Blick ein ernsthafter Dropbox-Konkurrent. Auf den zweiten Blick zeigt sich: Pipe ist sehr verschieden und hat andere Stärken.

Um 15 Uhr deutscher Zeit soll mit Pipe ein weiterer Dropbox-Konkurrent starten, welcher jedoch über einen Bonus verfügt, den seine Mitstreiter nicht haben: Pipe ist eine Facebook-App und hat daher einen potentiell sehr großen User-Stamm vom Start hinter sich. Wie viele davon Pipe nutzen werden, muss sich freilich erst noch zeigen. Die Macher setzen auf eine besonders simple Bedienung: Daten mit einer Größe von bis zu einem GB werden an Freunde verschickt, indem Sie die Datei auf deren Facebook-Bild ziehen. Ist der Facebook-Freund offline, werden die Daten auf Pipe-Servern für ihn gespeichert und warten, bis er wieder online ist. Hier zeigt sich der große Unterschied zu Dropbox: Der Pipe-Datenspeicher ist zwar unbegrenzt, aber merken kann er sich nur Daten, die maximal 100 MB groß sind. Daten größer als 100 MB können nur verschickt werden, wenn Ihr Freund gleichzeitig online ist.

Dropbox bietet 2 GB Speicher - den können Sie aber mit ein paar Tricks auf 21 GB erweitern!

Pipe verschickt die Daten nicht über Facebook-Server, verspricht das Unternehmen, sondern direkt von PC zu PC. Es handelt sich daher eher um eine Peer-to-Peer-App, als um einen Cloudspeicher. Lediglich die 100 MB-Container weisen Pipe als Cloudspeicher aus. Übrigens braucht bloß der Absender der Datei die Pipe-App installiert zu haben. Die Datei erreicht auch Facebook-Freunde, welche die Pipe-App nicht nutzen, versprechen die Macher. Einen Nachteil hat Pipe natürlich - wer nicht bei Facebook ist, dem können Sie auch keine Dateien schicken.

Werden Sie Pipe ausprobieren? Schreiben Sie uns Ihre Meinung zu Pipe als Kommentar unter dem Artikel oder direkt auf unserer Facebook-Fanseite.

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