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Facebook bekämpft "Klick-Köder"-Beiträge

26.08.2014 | 14:55 Uhr |

Facebook will verstärkt gegen so genannte "Click Baiting"-Beiträge vorgehen, die die Nutzer mit entsprechenden Formulierungen zum Klicken anregen.

In einem Blog-Eintrag kündigt Facebook Maßnahmen gegen "Click Baiting"-Beiträge an. In Deutschland sind derartige Beiträge unter anderem aufgrund von Heftig.co populär geworden. Auf Facebook und auf der Website ködern Beiträge wie aktuell "Er sieht nett aus, aber sie will nicht neben ihm sitzen. Der Grund ist genauso schrecklich wie böse" zum Klicken an. Dabei weiß der Nutzer aber noch gar nicht, was ihn nach dem Klick wirklich erwartet. In der Regel verheißt die Überschrift oft mehr, als letztendlich der Artikel hergibt.

Facebook will mit einem Update im sozialen Netzwerk dafür sorgen, dass solche und ähnlich Click-Baiting-Beiträge künftig nicht mehr so häufig in den Nachrichtenfeeds der Facebook-Nutzer auftauchen. Bisher wurde bei der Auswahl der Beiträge im Newsfeed die Anzahl der Klicks berücksichtigt. Click-Baiting-Beiträge generieren aufgrund ihrer Natur viele Klicks. Künftig will Facebook auch die Lesedauer eines Beitrags berücksichtigen. Je länger ein Beitrag gelesen wird, desto höher wird dessen Nutzen für den Facebook-Nutzer bewertet. Wenn allerdings jemand nach nur kurzer Zeit wieder zu Facebook zurückkehrt, dann wird der Wert des entsprechenden Beitrags niedriger eingestuft.

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