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Die 7 größten Datenschleudern im Web

21.11.2012 | 09:09 Uhr |

Die beliebtesten Internet-Dienste können die Daten der Nutzer auch ohne offiziellen Gerichtsbeschluss aushändigen. Hier die 7 größten Datenschleudern im Web.

Die Affäre rund um den Ex-CIA-Chef David Patraeus hat gezeigt, dass es leicht ist, die Mail-Nachrichten von Usern auszuspionieren. Darauf weisen die Sicherheitsexperten von Steganos in einer aktuellen Mitteilung hin. Umso wichtiger sei es, jede versendete Mail auch vorher zu verschlüsseln.  "E-Mails sind auf ihrer Reise durchs Internet leicht abzufangen. Aber auch E-Mails, die bei Freemailern gehostet werden, dürfen von Providern und staatlichen Stellen eingesehen werden, ohne Durchsuchungsbefehl und ohne Kenntnis des Account-Inhabern", so Steganos.

Die Datenspionage von staatlicher Seite nimmt weiter zu. Erst Mitte Oktober, erklärt Steganos, habe der Oberste Gerichtshof von North Carolina es Google und Yahoo erlaubt, legal die Nachrichten ihrer User zu lesen. "Als einer der letzten großen Internet-Dienstleister hat am 19. Oktober nun auch Microsoft seine Nutzungsbedingungen an die neue Gesetzeslage angepasst", warnen die Sicherheitsexperten. Die Nutzer würden davon kaum etwas mitbekommen, weil sie die aus vielen Seiten bestehenden Nutzungsbedingungen der Dienste nicht lesen.

Folgende Internet-Dienste gehören laut Steganos zu den 7 größten Datenschleudern im Web, die auch ohne offiziellen Gerichtsbeschluss die Daten der User aushändigen dürfen.

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