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Facebook will angeblich Opera kaufen – Aktie steigt
Nachdem im Internet das Gerücht über einen Aufkauf des Browsers Opera durch Facebook aufgetaucht war, stieg die Aktie von Opera Software rapide.
Nachdem Pocket-lint.com über einen möglichen Aufkauf von Opera durch Facebook berichtet hatte, stieg der Aktienkurs der norwegischen Browser-Schmiede. Das Handelsblatt berichtet von einem Anstieg an der Börse Oslo um bis zu 26 Prozent auf ein Rekordhoch von 43,20 Kronen. Das entspricht derzeit etwas unter 5 Euro. Opera-Gründer Jon von Tetzchner soll aber betont haben, von Übernahmegesprächen keine Kenntnis zu haben.
Pocket-lint.com betont die Vorteile eines Facebook-Browsers für die User. Der Browser könnte den Facebook-Nutzer per Plugin immer auf dem neuesten Stand halten, was das soziale Netzwerk betrifft. Die Webseite behauptet von den Kauf-Plänen Facebooks durch eine anonyme Quelle erfahren zu haben. Wie Google mit Chrome könnte Facebook mit einem eigenen Browser in den Browser-Markt vorstoßen wollen. Es wäre nicht der erste Vorstoß von Facebook auf den Desktop. Im März veröffentlichte der Konzern einen kostenlosen Messenger für Windows.
Nach dem Börsenstart von Facebook ist Mark Zuckerbergs Kriegskasse zumindest gut gefüllt – 16 Milliarden Dollar hat der Börsenstart in die Kassen gespült. Aber es drohen Klagen von enttäuschten Aktionären. Angeblich habe Facebook bewusst schlechte Zahlen vor dem Börsenstart zurückgehalten. Der Start der Aktie verlief alles andere als positiv. Sollten die Kläger Erfolg haben, dürfte dennoch noch genug im Facebook-Geldsäckel übrig bleiben.
Wie stehen Sie zu einer Opera-Übernahme durch Facebook? Sind Sie Opera-User? Wem schadet so ein Deal? Wer profitiert Ihrer Meinung nach? Schreiben Sie Ihre Meinung in das Kommentarfeld unter dem Artikel oder auf unsere Facebook-Seite.

29.05.12
Für mich der absolute Super-GAU und folglich nach vielen, vielen Jahren das Ende von Opera auf meinen Rechnern.
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29.05.12
Von mir aus kann Fratzenbuch gern eine Lizenz bei Opera kaufen, um mit deren Knoff-Hoff einen eigenen Browser auf Grundlage von Opera zu basteln.
Aber ein Kauf wäre das Ende von Opera, wie man es kennt und schätzt.
Ich würde vorsichtig schätzen, dass 99% der Opera-User Fratzenbuch weder nutzen noch mögen.
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29.05.12
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29.05.12
Zitat: tom2
So geht es mir auch, wenn diese Super-Krake Facebook Opera übernimmt, dann ist für mich Opera nicht mehr mein Browser, denn dann ist das, was ich an Opera so geschätzt hatte - die relative Unabhängigkeit - Vergangenheit. Leider.
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29.05.12
Wer hält denn die 3 Aktien?
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29.05.12
Es gibt doch schon mehrere Frickelbrowser. Wüste nicht, warum einer mehr ein Fortschritt wäre...
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29.05.12
Ich nutze weder Opera noch Facebook.
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29.05.12
Zitat: tom2
... für das große O im dichten Browserwald? :nixwissen
Wahrscheinlich nicht, aber eine breite Schneise würde schon geschlagen. Mal schauen, welcher Browser dem Lichtungskahlschlag zum Opfer fiele.
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29.05.12
Schon wenn man die Browser Versionen für Windows, Linux, Mac,... mal performanter machen würde wäre das schon ein Fortschritt. (Opera Mobile läuft flott das kann man von den Desktop Browser nicht behaupten)
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29.05.12
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29.05.12
Deshalb nutze ich immer lieber Google Chrome, er startet ruck zuck. Ladet Seiten in Windeseile und zeigt die Seiten immer korrekt an.
So muss ein Browser sein reduziert auf die Primärfunktion.
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29.05.12
Jo. Die meisten IE-User halten eh "Opera" für ne Zahnpasta oder für ein Hotel auf Malle. Also, was solls.
Im übrigen verstehe ich die Aufregung nicht. FB kauft vielleicht Opera. Na und? Was ändert sich dadurch konkret? Hat jemand schon das Resultat gesehen? Natürlich nicht und es ist auch nicht nötig: Es reichen ja bestimmte Reizwörter wie "Facebook". Und schon machen alle erwartungsgemäß "wuff wuff". Pawlow hätte seine Freude.
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29.05.12
In welchem Umfang und welcher Geschwindigkeit Facebook Einfluss auf Opera nehmen würde, kann jetzt natürlich keiner sagen, aber der Browser wird sicherlich nicht mehr das sein, was er gegenwärtig ist: ein gemütlicher Nischenbrowser. :)
Ich sehe drei Möglichkeiten: entweder krempelt Facebook ihn einfach nur um und verpasst ihm neben der klassischen Variante eine mit allen möglichen Facebook-Apps versehene Fassung. Opera wäre dann noch wieder zu erkennen. Oder FB verleibt sich die Firma Opera zur Gänze zwecks Schaffung eines zukünftigen "FB-Browser" ein. Die dritte Möglichkeit: Opera wird so, wie womöglich Instagram, einfach ausgeschlachtet...
[QUOTE=Zeit-Online]Für das Produkt selbst scheint man sich in Palo Alto jedoch nicht sonderlich zu interessieren, wie der Start der eigenen Foto-App nun zeigt. Der Schwerpunkt des Kaufs lag demnach wohl nicht darauf, das eigene Angebot durch ein beliebtes und funktionierendes Produkt zu ergänzen. Der Schwerpunkt lag auf den Entwicklern. Beim IT-Blog [I]netzwertig[/I] stand vor Kurzem ein Text zum Thema, Zitat: "Weil der Markt für Programmierer und Startup-Koryphäen leergefegt ist, sehen die führenden Web- und IT-Firmen wie Google, Facebook oder Twitter ihren einzigen Ausweg darin, blutjunge Start-ups aufzukaufen – nicht, weil sie das Produkt so toll finden, sondern einfach, um auf diese Weise talentierte Entwickler ins Boot zu holen. Nicht selten werden die übernommenen Dienste anschließend dicht gemacht, um die Entwicklerressourcen des Teams anderweitig nutzen zu können."
[/QUOTE]
In dem Fall: R.I.P. Opera
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29.05.12
Aber was mir viel wichitger ist: Ladezeit bei Seiten aus dem Cache: 0 Sekunden.
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29.05.12
Ok, aber das sind derzeit alles Spekulationen. Schau'n wer mal.
Mein "na und" habe ich übrigens ernst gemeint. Wie hoch ist denn der Marktanteil von Opera? Und davon ganz ab, wir dürfen nicht von hier auf alle schließen. Viele User machen sich doch gar nicht klar, dass sie ein Programm brauchen, um ins Internet zu kommen. Dazu klickt man auf das "E" und ist drin.
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29.05.12
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29.05.12
Interessant wird das bei etwas Aufwändigeren Seiten unter anderem was den zu ladenden Inhalt angeht.. Ellenlangen MSDN Dokumentationen etc...
Das Forum ist da nicht wirklich eine gute Referenz Quelle.
Gut möglich.
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29.05.12
Ich schrieb ja: "gemütlicher Nischenbrowser".
Meine Browserwahl sieht gegenwärtig wie folgt aus:
[LIST]
[SIZE=1]IE: werkseitig; gezwungenermaßen für MS-Seiten, vor allem Windows-Update[/SIZE]
[SIZE=1]Chrome: schlank, aber mit einigen Komfort-Apps; hat sich als erstaunlich stabil und schnell für Streaming und Youtube erwiesen[/SIZE]
[SIZE=1]FX: umfangreiches Profil; für alles andere[/SIZE]
[/LIST]
Da ich kein Facebook-Konto habe, würde ich Opera so oder so nicht nutzen. Aber ich bleibe dabei: falls FB Opera erwirbt und geschickt an seiner Kunden Bedürfnisse anpasst, dann wird der Browser zu Lasten der jetzigen Platzhirsche weiter vorne im Ranking auftauchen. Er könnte ja genauso einfach wie Chrome von der Google-Suchseite aus von der FB-Seite her installiert werden. Das schaffen selbst hartnäckige IE-Nutzer. :D
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29.05.12
[B]IE-Tab[/B] reicht doch völlig aus.
Den IE brauche ich nur noch für meinen Routenplaner, der bricht sonst zusammen beim IE9 oder ähnlichem.
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29.05.12
für den Tipp.
Hatte früher mal die alte Version drauf, aber mit Fortschreiten der FX-Entwicklung wollte sie irgendwann nicht mehr. Also deinstalliert und später nie mehr nach Ersatz geschaut. Lohnte sich wohl irgendwie nicht, denn so oft bin ich dann ja auch nicht bei Windows-Update zu Besuch.
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29.05.12
Das frag ich mich auch.
Bei mir funktionieren die Updates auch so.
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29.05.12
Ähmm, ist zwar OT, aber ist es nicht völlig wurscht, ob man die IE-Engine über IE-Tab oder gleich über das berühmte "E" in Gang setzt?
Aber das hat eigentlich nichts mit Opera zu tun.
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29.05.12
Jupp. Zudem benutzen auch andere Teile von Windows die Browser-Engine (z.B. die Hilfe, Explorer usw.). In so fern ist es nicht besonders clever, den IE zu ignorieren und ihn z.B. von Systemwartungen auszunehmen.
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29.05.12
Stimmt: worauf ich eigentlich hinaus wollte, ist, dass man wahrscheinlich in Zukunft vermehrt mehrere Browser verwenden wird, je nach Spezialisierung derselben. Kein Browser wird sicher alle Aspekte der Internetdarstellung gleich gut in sich vereinen können. Nicht, wenn die großen Internet-Firmen ihre Browser auf die eigenen Angebote optimieren. Schon gar nicht, wenn man seine 1. Wahl selber mit Erweiterungen auf sein Lieblingsthema getrimmt hat und das Profil nicht umkrempeln will. Ein Opera in den Händen von Facebook dürfte diese Entwicklung ggf. weiter anheizen. Bezieht sich natürlich nicht auf Deine IE-ONU. Die wirds wohl immer geben.
Zitat: kalweit
Ganz bestimmt nicht. Ihr habt mich über die Jahre hier doch gut erzogen. :)
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29.05.12
Schön wär's. Wenn jedoch der Tatschmobil-Hype anhält, geht die Entwicklung weiter in Richtung Simplifizierung. Ein Programm reicht. Apple macht es ja schon vor. Daher ist auch verständlich, dass die Browser-Hersteller versuchen, sich zu positionieren. Opera würde in diesem Szenario untergehen und die Suche nach einem Partner ist durchaus konsequent.
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29.05.12
Wieviele können sich Apple leisten? Jetzt und in Zukunft? Insbesondere, da Apple ja seine Produkte auf kurze Lebenszeit auslegt. Macht einerseits flexibel hinsichtlich Innovationen, andererseits anfällig, bei Einbrechen der Konzepte schnell von der Bildfläche zu verschwinden. Daher...
Zitat: tempranillo
Klar, ohne Frage, aber eben mit dem Risiko, schon nach kurzer Zeit feststellen zu müssen, aufs falsche Pferd gesetzt zu haben. Gegenwärtig können sich eine Firmenspezialisierung eigentlich nur Google, Facebook und Apple leisten. Da tut es doch gut, wenn jemand wie Mozilla nur möglichst viele lukrative Schnittstellen schafft. In dem Fall ist man wenigstens nicht dazu verdammt, alleiniger Marktführer zu werden, und kann flexibler auf sich ändernde Erfordernisse reagieren.
Meine Hypothese mit den mehreren Browsern bezog sich vorrangig auf PCs und Notebooks. Mit Smartphones und iPads kenne ich mich zugegebenermaßen zu wenig aus. Allerdings ärgere auch ich mich über die zunehmende Simplifizierung, die Nutzern ohne die Option, "Experteneinstellungen" aufrufen zu können, das Feintuning von Programmen erschwert und vom Nachdenken darüber abhält, was ihr Treiben eigentlich gerade für Konsequenzen hat (z. B. im Datenschutz).
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