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Facebook Instant Articles ab April für alle Verlage

18.02.2016 | 11:58 Uhr |

Über Facebook Instant Articles können ab dem 12. April alle Medien komplette Artikel auf Facebook veröffentlichen.

Facebook hat auf seiner Entwicklerkonferenz F8 angekündigt, dass ab dem 12. April weltweit alle Verlage ihre Artikel über Instant Articles auf Facebook veröffentlichen dürfen. Bisher durften nur ausgewählte, große Medienpartner im  Rahmen einer Testphase ihre Artikel über Instant Articles verbreiten.

Die Einschränkung entfällt damit ab dem 12. April, so dass Verlage unabhängig von ihrer Größe und ihres Standorts ihre Inhalte über die Facebook-Plattform verbreiten dürfen. Unklar ist derzeit, ob auch Einzelpersonen, die beispielsweise einen Blog besitzen, ebenfalls Instant Articles nutzen dürfen.

Der Vorteil von Instant Articles ist, dass die Verlage ihre Inhalte direkt über das Facebook-Netzwerk an ihre Leser ausliefern können und für das Lesen der Artikel über die Facebook-App nicht extra eine Website in einem Browser geöffnet werden muss. Facebook übernimmt dabei auf Wunsch auch die Vermarktung der Inhalte über Werbung.

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Ursprüngliche Meldung vom 13.5.2015:

Facebook hat Instant Articles vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein neues Facebook-Projekt, bei dem Medien gleich komplette Artikel mit allerlei Zusatzfunktionen über Facebook an ihre Leser ausliefern können. Bisher können Medien ihre Artikel nur über einen Link auf Facebook mit Lesern teilen. Dieser indirekte Weg, erläutert Facebook, sorge dafür, dass ein Artikel erst nach acht Sekunden bei einem Facebook-Nutzer verfügbar sei, der die mobile Facebook-App nutze. Einen vielen schnelleren und direkteren Weg soll Instant Articles bieten.

Zum Start arbeitet Facebook mit neun Anbietern zusammen und Deutschland ist mit zwei Vertretern mit dabei. Zu den ersten Medien, die bei Instant Articles mitmachen dürfen, gehören: The New York Times, National Geographic, Buzzfeed, NBC News, The Atlantic, The Guardian, BBC News, Spiegel Online und BILD.

Über Instant Articles können die Medien ihre Artikel auch beispielsweise mit Videos, hochauflösenden Bildern oder interaktiven Elementen ausstatten. Zur Monetarisierung gibt es Platz für Werbung, die die Anbieter entweder selbst verkaufen dürfen oder die Facebook über sein Werbenetzwerk bestückt. Verkaufen die Anbieter der Werbeplätze selbst, dann dürfen sie auch alle damit verbundenen Einnahmen behalten.

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