824514

Zuckerberg-Kommilitonen verlieren Rechtsstreit

12.04.2011 | 18:03 Uhr |

Obwohl die beiden Ex-Kommilitonen von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg bereits 2008 einem Vergleich zugestimmt hatten, versuchten die Zwillinge Cameron und Tyler Winklevoss nun, noch mehr Geld aus dem erfolgreichen Projekt herauszupressen – und scheiterten damit vor einem kalifornischen Gericht.

Der Streit zwischen Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und seinen Harvard-Kommilitonen Cameron und Tyler Winklevoss lieferte bereits die Story für den Kinofilm „The Social Network“ . Die Zwillinge behaupten dabei, Zuckerberg habe ihnen die Idee für das soziale Netzwerk Facebook schlichtweg geklaut. Vor drei Jahren einigten sich die beiden Parteien auf einen Vergleich, der den Brüdern 65 Millionen Dollar einbrachte: 45 Millionen in Facebook-Aktien und 20 Millionen in bar.

Wie skrupellos ist Internet-Imperator Zuckerberg?

Dieser Ausgang schien den Winklevoss-Brüdern jedoch nicht zu genügen, denn vor wenigen Monaten zogen sie erneut vor Gericht und versuchten, eine Annullierung der damaligen Einigung zu erwirken. Der Grund: Laut Cameron und Tyler habe sie die Gegenseite über den wahren Wert des Unternehmens getäuscht, weshalb die Zwillinge eine viel zu niedrige Summer erhalten hätten. Facebook ist heute 50 Milliarden Euro wert, wurde damals jedoch für 15 Milliarden Dollar gehandelt.
 
Ein Berufungsgericht in San Francisco wies die Klage der Winklevoss-Brüder heute zurück. Das dreiköpfige Richter-Gespann wertete die Einigung als „vorteilhaften Deal“ und betonte, dass ein Rechtsstreit an irgendeinem Punkt enden müsse und dieser sei nun erreicht.

0 Kommentare zu diesem Artikel
824514