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Facebook, Twitter und Google löschen Kinderpornos

11.08.2015 | 05:34 Uhr |

Mit einer britischen Charity-Initiative wollen Google, Facebook und Twitter Kinderporno-Bilder entfernen.

Die britische Organisation Internet Watch Foundation (IWF) hat Listen mit Bildern erstellt, die kinderpornografische Inhalte zeigen. Anhand einzigartiger Hash-Codes lassen sich diese eindeutig auch in veränderter Form erkennen. Zusammen mit Google, Facebook und Twitter sollen die von den drei Diensten gesammelten Inhalte nun nach den betreffenden Fotos durchsucht werden.

Anhand der Hash-Listen dürfte es für die Unternehmen sehr einfach sein, die bedenklichen Bilder aufzuspüren, zu entfernen und künftige Upload-Versuche zu unterbinden. Mehrere Sicherheitsexperten begrüßen diesen Schritt, warnen jedoch davor, dass die Fotos im Darknet noch immer verfügbar wären.

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Der britische Premierminister David Cameron fordert ein gemeinsames Vorgehen von Behörden und Initiativen, um die Verbreitung von Kinderpornos auch im Darknet zu reduzieren. Dort sei die Ausbeutung von Kindern nach seiner Ansicht bereits industrialisiert worden.

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