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Facebook-Nachricht kostet 100 Dollar

11.01.2013 | 10:55 Uhr |

Wäre Ihnen eine Nachricht an Mark Zuckerberg 100 US-Dollar wert? Facebook experimentiert scheinbar weiter mit dem Konzept "Nachrichten gegen Cash".

Wer Mark Zuckerberg eine Facebook-Nachricht schicken will, muss 100 Dollar zahlen. Zumindest wolle Facebook die Nachricht für diesen Betrag nicht in den "Sonstiges"-Ordner des Facebook-Gründers verschieben und ihr so zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen. Das berichtet Mashable und schränkt ein, dass wohl nicht alle Facebook-Nutzer die 100-Dollar-Frage zu sehen bekommen. Wer Zuckerberg nicht abonniert habe, bekomme die Frage nicht zu sehen. Es könne sich bei dieser Feststellung aber auch um Zufälle handeln. Offiziell sei nur, so Mashable, dass Facebook mit "extremen Preisen" experimentiere.

Dass Facebook für das Verschicken von Nachrichten Geld verlangen will, ist nicht neu. Gegen eine noch unbekannte Gebühr soll die Nachricht nicht im "Sonstiges"-Ordner landen. Somit ist es unwahrscheinlicher, dass sie untergeht. "Sonstiges" entspricht am ehesten den "Spam"-Ordner bei den E-Mails. Sie finden den Ordner beispielsweise direkt über diesen Link: https://www.facebook.com/messages/other/

Außerdem scheint das soziale Netzwerk mit einem System zu experimentieren, dass das Versenden kostenpflichtiger Nachrichten vorsieht, die auf jeden Fall ankommen und nicht abgelehnt werden dürfen. Damals war noch von einem Dollar Kosten pro Nachricht die Rede - der Preis sei aber nicht in Stein gemeißelt, hieß es schon damals.

Wann würden Sie 100 Dollar bezahlen, damit jemand Ihre Nachricht mit höherer Wahrscheinlichkeit liest? Schreiben Sie uns in das Kommentarfeld unter dem Artikel, wie eine solche Nachricht aussehen würde und wer der Empfänger wäre.

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