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Facebook-Messenger hat über 500 Millionen Nutzer

11.11.2014 | 12:13 Uhr |

Der umstrittene Messenger-Zwang hat sich für Facebook gelohnt: Mehr als 500 Millionen Menschen melden sich mittlerweile jeden Monat beim Facebook-Messenger an.

Erst Ende letzter Woche hatte Facebook-Gründer und -Chef Mark Zuckerberg den Messenger-Zwang von Facebook verteidigt. Der 30 Jahre alte Zuckerberg räumte zwar ein, dass nicht jeder Nutzer darüber erfreut sei, dass man auf Mobil-Geräten den Facebook-Messenger zum Versenden von Nachrichten nutzen müsse. Facebook sei aber überzeugt, dass die eigene Messenger-App das bessere Produkt sei.

Über 500 Millionen Nutzer
 
Und mit seiner harten Linie scheint Facebook Erfolg zu haben. Denn Peter Martinazzi, Direktor Produkt-Management bei Facebook, teilte jetzt mit, dass sich mittlerweile mehr als 500 Millionen Menschen jeden Monat mit dem Facebook-Messenger anmelden würden.
 
Damit ist der Facebook-Messenger eine der am meisten genutzten Mobile-Messaging-Apps weltweit. Die eigentlich Facebook-App hat laut Unternehmensangabe aber immer noch deutlich mehr Nutzer, nämlich um die 1,35 Milliarden. Die von Facebook aufgekaufte App Whatsapp, die derzeit mit ihrer Lesebestätigung Negativschlagzeilen schreibt, kommt auf mindestens 600 Millionen Nutzer. Das bedeutet: Nutzerdaten ohne Ende für Facebook.
 
Bevor Facebook seine Anwender dazu zwang für Chatdienste via Facebook eine eigene Messenger-App zu installieren, hatte der Facebook-Messenger rund 200 Millionen Benutzer. Zwang hilft also ganz offensichtlich.
 
Ungeachtet der Aussage von Facebook-CEO Mark Zuckerberg, dass der Messenger sich besser für den Chat eigne, als wenn man den Chatdienst direkt in der Facebook-App nutzen würde – wie es früher war – sind immer noch viele Nutzer mit dem aufgezwungen Messenger unzufrieden. „Eine separate App nur für Nachrichten? Seid ihr noch bei Trost“ giftete ein genervter Facebook-Nutzer. Und legte nach: „Es sei nicht komfortabel, wenn man ständig zwischen einer App zum Versenden von Nachrichten und einer App zum Lesen der Status-Updates hin- und herwechseln müsse“.
 
 
 

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