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Facebook-Chef äußert sich zu "Gefällt mir nicht"-Button

12.12.2014 | 13:55 Uhr |

In einer Fragestunde hat sich Facebook-Chef Mark Zuckerberg zu der Frage geäußert, ob ein Dislike-Button geplant ist.

Facebook-Gründer und -Chef Mark Zuckerberg hat sich am Donnerstag erneut den Fragen der Mitarbeiter und Nutzer gestellt. Ein Video der einstündigen Q&A-Veranstaltung findet sich hier auf Facebook. Bei dieser Gelegenheit wurde Zuckerberg gefragt, ob Facebook die Einführung eines "Gefällt mir nicht"-Buttons plane. Die Antwort: "Wir denken darüber nach."

Zuckerberg fügte aber auch hinzu, dass ein neuer Button nicht unbedingt "Gefällt mir nicht" (Dislike) heißen würde. Ein "Gefällt mir nicht"-Button oder ein anderer negativer Button könnte schnell für die falschen Gründe genutzt werden. Auf keinen Fall dürfe die Einführung eines solchen Buttons dazu führen, dass die Anwender quasi eine positive oder negative Bewertung einer Statusmeldung abgeben.  

Der "Gefällt mir"-Button diene dazu, schnell jemandem seine Sympathie oder Mitgefühl zu zeigen. Oft gäbe es aber auch Fälle, in der "Gefällt mir" nicht passend sei.  Bei Facebook denke man daher darüber nach, Buttons für andere Gefühle als "Gefällt mir" einzuführen.

Zuckerberg verteidigte auch die Einführung der Pflicht, auf Facebook seinen echten Namen nutzen zu müssen. Die Regel sei ein wichtiger Bestandteil des Ziels, eine sichere Community aufzubauen, die die Beziehungen der Menschen in der echten Welt entspreche.

Auch die sich regelmäßig ändernden Datenschutzbestimmungen bei Facebook verteidigte Zuckerberg. Sie seien notwendig, um auf die sich ständig ändernden Technologien und den Start neuer Produkte zu reagieren.

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