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FTP-Zugänge durch BSI in Botnetz aufgespürt

29.05.2014 | 14:52 Uhr |

Das BSI warnt vor gekaperten FTP-Zugängen, die Schadsoftware verbreiten könnten. Die rechtmäßigen Besitzer sollen demnächst informiert werden.

Bei der Analyse eines Botnetzes ist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auf diverse Zugangsdaten gestoßen, die für FTP-Server verwendet werden. Hacker hätten diese möglicherweise dafür verwendet, um auf Webseiten Schadcode zu platzieren, der dann beim Besuch auf den Rechnern der Anwender landet.

Um den Schaden zu begrenzen, wurden mehrere Internetprovider aus Deutschland vom BSI kontaktiert. Konkrete Details zu den verwendeten Servern und Zugängen sollen den Providern dabei helfen, die Kunden zu informieren, denen die FTP-Zugänge eigentlich gehören.

Wie genau die Hacker in den Besitz der FTP-Daten gekommen sind, konnte das BSI noch nicht nachweisen. Möglich wäre z.B. die Verwendung von Malware oder Keyloggern, die Tastenanschläge auf den Rechnern der FTP-Besitzer mitloggen.

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Über die Anzahl der betroffenen FTP-Accounts hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik ebenfalls keine Angaben gemacht. Betroffene dürften in den kommenden Tagen eine entsprechende E-Mail erhalten.

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