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FCC-Approval: E-Series und N91 rücken näher

Ein wichtiges Indiz auf den Erscheinungstermin neuer Geräte ist zumeist deren Freigabe durch die amerikanische Telekommunikationsbehörde FCC. Da die Ergebnisse stets veröffentlicht werden, kann man bereits nach dem Erhalt einer Funklizenz darauf schließen, wann ein Gerät auf den Markt kommt. Nokias N91 erhielt heute sein offizielles Approval von der FCC.



Das endgültige Erscheinungsdatum dürfte demnach in nicht allzu weiter Ferne liegen - ein Umstand, der das Herz unzähliger Nutzer erfreut, die schon lange sehnsüchtig auf den Soundspezialisten der N-Series warten. Dessen Marktstart wurde nämlich bereits mehrmals verschoben.

Das N91 verfügt über die neueste Generation des Basissystems SymbianOS sowie eine S60-Oberfläche der dritten Generation, die unter anderem auf Vektorgrafikbasierte, völlig neu gestaltete Menüs setzt. Ausgestattet mit einer 4GB großen Festplatte, verbessertem hochauflösenden Farbdisplay, einem praktischen Sliderformfaktor und WLAN-Connectivity ist das N91 ein ausgereiftes und professionelles Gerät mit musiklastigem Schwerpunkt.

Ebenfalls näher rückt laut vieler Gerüchte der Starttermin für die drei angekündigten Geräte der E-Series E60, E61 und E70. Das E61 könnte sich als ernstzunehmender Konkurrent für RIMs Blackberry-Smartphones erweisen, verfügt über ein sehr hoch aufgelöstes Display mit 16 Millionen Farben und eine bequem zu bedienende QWERTZ-Tastatur. Dabei ist das Gerät etwas größer und kantiger als ein aktueller Blackberry (wie z.B. das bei O2 und T-Mobile erscheinende 8700g), dafür aber deutlich dünner und leistungsstärker: via WLAN lässt sich VoIP-Telefonie nutzen, UMTS-Connectivity erlaubt das schnelle ortsunabhängige Surfen (mit einem fortschrittlichen KHTML-Browser) und die S60-Plattform kann leicht um neue Applikationen erweitert werden.


Gleichzeitig erteilte die FCC dem E-Series Gerät E70 , dem moralischen Nachfolger der klappbaren QWERTZ-Messaging-Phones 6800 bzw. 6820, seine Funkgenehmigung. Das Gerät dürfte in erster Linie Nutzer ansprechen, die nicht mit ihrem mobilen EMail-Client auffallen wollen und gleichzeitig Wert auf eine gute Kamera legen: Fotos nimmt das E70 mit 2 Megapixeln Auflösung auf. Mit Hilfe von miniSD-Karten lässt sich der 75MB große Speicher der Messaging-Maschine erweitern.


Alle Geräte der E-Series können Push-Mails mit Hilfe der Services von BlackBerry, Seven oder Visto nutzen, wobei nur BlackBerry in Europa ein ernstzunehmender Player ist. Alternativ bietet sich die Nutzung des neuen Nokia Business Centers an, dessen Vertrieb der finnische Hersteller in diesem Jahr massiv in Zusammenhang mit seinen neuen Endgeräten vorantreiben wird.

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