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FBI kann Android- und Laptop-Mikrofone per Fernsteuerung aktivieren

03.08.2013 | 05:45 Uhr |

Das FBI kann für Überwachungsmaßnahmen angeblich Mikrofone von Laptops und mobilen Endgeräten mit Android-Betriebssystem per Fernsteuerung aktivieren.

Nach der Prism-Enthüllung von Whistleblower Edward Snowden geraten der US-Geheimdienst NSA sowie das FBI immer mehr ins Visier von Datenschützern. Fast kein Tag vergeht, an dem nicht wieder eine neue Enthüllung für Furore sorgt. So will das Wall Street Journal heute von einem ehemaligen US-Regierungsmitarbeiter neue Details erfahren haben.

Demnach arbeitet das FBI mittlerweile mit Hacker-Tools und Spionage-Software von privaten Sicherheitsfirmen, um Zielpersonen zu überwachen. Ganz neu sind einige der Methoden dabei nicht. So zapften die Behörden bereits 2002 und 2004 die Notruf-Systeme bestimmter Fahrzeug-Modelle an, um Gespräche im Wagen-Inneren zu belauschen.

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Ganz ähnlich geht heute noch die so genannte Remote Operations Unit des FBI vor. Per USB-Stick oder auch mit einem Trojaner, der über das Internet an die unwissende Zielperson verschickt wird, können Mikrofone von Laptops oder auch von mobilen Endgeräten mit Android ferngesteuert werden. Telefongespräche oder Skype-Telefonate können So einfach mitgehört werden. Für eine derartiges Vorgehen benötigt die Behörde jedoch in allen Fällen einen Durchsuchungsbefehl.

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