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FBI, Europol und Microsoft stören Botnetz

07.12.2013 | 05:59 Uhr |

Gemeinsam haben FBI, Europol und Microsoft das ZeroAccess-Botnetz attackiert, dem mittlerweile fast zwei Millionen Rechner angehören.

Zerstört wurde das aus fast zwei Millionen Rechnern bestehende ZeroAccess-Botnetz zwar noch nicht, aber Microsoft geht davon aus, den von Kriminellen genutzten Zusammenschluss aus heimischen PCs nachhaltig stören zu können.

Die zum Konzern gehörende Digital Crimes Unit, die Computerkriminalität bekämpfen soll, konnte in Zusammenarbeit mit dem FBI, Europol, dem European Cybercrime Centre (EC3) und weiteren Partnern eine Attacke auf ZeroAccess ausführen. Eine Klage gegen den Betrieb des Netzwerks soll zusätzlich den Geldfluss der Kriminellen austrocknen.

Die zu ZeroAccesss gehörenden Rechner werden primär für Klickbetrug eingespannt. Dabei werden unbemerkt Anzeigen auf den PCs platziert, die von den Werbetreibenden bezahlt werden müssen. Auf diese Weise entstünde pro Monat ein Schaden von zwei Millionen Euro. Daneben sammle das Botnetz persönliche Informationen, die anschließend verkauft würden.

Sicher-surfen-Ratgeber: So schützen Sie sich vor Drive-by-Infektionen

Die Infektion mit dem zum Botnetz gehörenden Trojaner erfolge meist über Drive-by-Downloads , also manipulierte Webseiten, die eine Schadsoftware installieren. Microsoft empfiehlt daher die Verwendung einer aktuellen Antivirensoftware und erklärt, wie man die Schadsoftware entfernt .

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