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FBI bezahlte Universität angeblich für Tor-Angriff

12.11.2015 | 14:13 Uhr |

Das FBI soll der Carnegie Mellon University eine Million US-Dollar für Angriffe auf das Tor-Netz gezahlt haben.

Im vergangenen Jahr war es Hackern gelungen, den Verschlüsselungsdienst Tor zu knacken. Im Rahmen des Angriffs wurden Nutzerdaten gestohlen und an eine damals unbekannte Partei weitergegeben.

Die Tor-Entwickler von Tor Project glauben nun den Verantwortlichen für den Angriff gefunden zu haben. In einem aktuellen Bericht heißt es, das FBI habe das Tor-Netzwerk mit Hilfe von Forschern der Carnegie Mellon University geknackt. Für ihre Hilfe hätten sie den Mutmaßungen zufolge eine Million US-Dollar von der US-Behörde erhalten.

Tor-Dienst zurAnonymisierung nutzen

Hinweise auf die Schuldigen will Tor Project in einem für die Black Hat Konferenz 2014 geplanten Vortrag des Carnegie Mellon Computer Emergency Response Team (CERT) gefunden haben. Forscher der Universität wollten damals eine neue Möglichkeit präsentieren, mit der das Tor-Netzwerk gehackt werden könne. Nach Bekanntwerden des Hacks im Juli 2014 wurde die Veranstaltung jedoch kurzerhand abgesagt. Weitere Hinweise hätten sich zudem in Dokumenten des Regierungsvorgehens gegen Silk Road 2.0 gefunden.

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