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FBI-Studie: Schäden durch Cyber-Crime sinken

20.07.2005 | 16:02 Uhr |

Eine regelmäßig durchgeführte Studie liefert andere Ergebnisse als man erwarten würde.

Bereits die zehnte Ausgabe ihrer jährlichen Studie über Computer-Kriminalität stellen das Computer Security Institute (CSI) und die amerikanische Bundespolizei FBI vor. Im Vergleich mit manchen Untersuchungen, die von Unternehmen veröffentlicht werden, die mit Sicherheitsprodukten Geld verdienen, kommt diese Studie zu etwas anderen Ergebnissen.

Die finanziellen Verluste durch Online-Kriminalität sind im Durchschnitt auf weniger als die Hälfte gesunken, verglichen mit der gleichen Studie im Jahr 2004. Es wurden 700 Sicherheitsfachleute in US-Unternehmen, Behörden und Universitäten befragt. Pro befragtem Teilnehmer ergab sich ein durchschnittlicher Verlust von etwa 200.000 US-Dollar, während es im Vorjahr noch über 500.000 Dollar waren.

Die wichtigste Ursache für finanzielle Schäden bleiben weiterhin Vorfälle mit Viren und Würmern. Mit 24 Prozent der Schäden auf Platz 2 vorgerückt sind Einbrüche in IT-Systeme und haben DoS-Angriffe damit hinter sich gelassen. Auch der Diebstahl wichtiger Informationen, einschließlich Identitätsdiebstahl durch Phishing, ist weiter auf dem Vormarsch.

Drastische Zunahmen verzeichnen die Zahlen über Angriffe auf Web-Server. Bei 95 Prozent der Befragten gab es mindestens zehn Einbruchsversuche in Web-Server, während dies im Vorjahr gerade einmal bei 5 Prozent der Fall war. Als Ursache dieses Anstiegs muss allerdings angenommen werden, dass inzwischen viel mehr Unternehmen und Organisationen solche Angriffe überhaupt bemerken.

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