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Extrem leichte Notebooks und ein Tablet PC von Toshiba

27.04.2005 | 12:33 Uhr |

Zum 20jährigen Geburtstags des Notebooks bringt Toshiba mit dem Libretto einen Klassiker unter den Mobilrechnern wieder auf den Markt.

Vor 20 Jahren brachte Toshiba das erste Notebook, das T1100, auf den Markt: Der rund vier Kilogramm schwere Mobilrechner kostete 6500 Mark und war mit einer Intel 80C88-CPU (4,77 MHz), 512 KB Arbeitsspeicher und einem 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk ausgestattet.

Zu diesem Jubiläum bringt Toshiba ein Notebook-Modell zurück, das in den neunziger Jahren eine große Fangemeinde gewann: den Libretto. Geblieben ist die kompakt-knubbelige Form des Mini-Notebooks, das weniger als ein Kilogramm wiegt. Die Hardware hat Toshiba aber an die aktuellen Erfordernisse angepasst: Der neue Liberetto U100 arbeitet mit einem Pentium M 753 (1,2 GHZ) in der Ultra-Low-Voltage-Version, besitzt 512 MB DDR333 und eine 60-GB-Festplatte im 1,8-Zoll-Format. Das 7,2 Zoll große Display (1280 x 768 Bildpunkte) erwies sich beim ersten Blick als sehr blickwinkelabhängig, aber auch extrem leuchtstark. Die mitgelieferte DVD-Docking-Station mit einem Multiformat-DVD-Brenner lässt sich unter das Libretto schnallen, wodurch es etwas klobiger und schwerer (rund 1,3 Kilogramm), aber auch zum ultraportablen DVD-Spieler wird.

Dank einer stromsparenden LED-Beleuchtung fürs Display und einer kleineren Hauptplatine, die den Einbau eines leistungsfähigeren Akkus erlaubt, soll das Libretto U100 rund 4,5 Stunden ohne Netzstrom auskommen. Es kostet 3200 Euro.

Nicht ganz so leicht, aber ebenfalls extrem portabel präsentiert sich das Portégé R200 mit rund 1,3 Kilogramm. Toshiba nennt eine Akkulaufzeit von fünf Stunden, die sich mit einem optionalen Zweitakku auf elf Stunden erhöhen lassen soll.

Ein Pentium M 753 (1,2 GHz, Ultra Low Voltage) treibt das sehr flache Portégé R200 an. Daneben besitzt es 512 MB DDR2-RAM, eine 60-GB-Festplatte (1,8 Zoll) und ein 12,1 Zoll großes Display mit 1024 x 768 Bildpunkten. Wie im Libretto U100 setzt Toshiba auch im Portégé R200 als Sicherheitsoptionen unter anderem einen Fingerabdruckscanner und das Trusted Platform Module (TPM) zum Verschlüsseln ein.

Zur drahtlosen Kommunikation gibt es WLAN gemäß 802.11g - übrigens kein Intel-Modul, da Intel die für das Notebook passenden Half-Size-Mini-PCI-Karten noch nicht anbietet - und den neuen Bluetooth-Standard 2.0+EDR (Enhanced Data Rate). Das Portégé R200 schlägt mit 3500 Euro zu Buche.

Schließlich stellt Toshiba einen neuen Tablet-PC im Convertible-Design vor. Das Tecra M4 liegt mit rund 2,9 Kilogramm Gewicht schwer in der Armbeuge, zeigt sich ansonsten als voll ausgestattetes Notebook mit dem zusätzlichen Nutzen der Stifteingabe. Die Ausstattung: Pentium M 750 (1,86 GHz), 512 MB DDR2-533, 80-GB-Festplatte (Serial ATA) und ein 14,1 Zoll großes Display mit 1400 x 1050 Bildpunkten. Die Grafik besorgt der Nvidia-Chip Geforce Go 6200 TE 64M mit Turbo-Cache. Für den Tablet PC Tecra M4 will Toshiba 3500 Euro.

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