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Externe Dienstleister bei IT-Sicherheit gefragt

29.09.2005 | 16:06 Uhr |

Die meisten Unternehmen in Deutschland ziehen externe Berater hinzu, wenn es um ihre Sicherheit geht.

Betrifft es Fragen der IT-Sicherheit, verlassen sich die meisten Unternehmen auf den Rat externer Dienstleister. Dies ist jedenfalls das Ergebnis einer aktuellen Studie von Watch Guard Technologies . Im Rahmen einer Umfrage wurden 296 Geschäftsführer und IT-Manager in Deutschland und Großbritannien befragt.

Von den Befragten gaben immerhin etwas mehr als Hälfte (52 Prozent) an, auf den Rat externer Berater zu setzen. Insbesondere wenn es um die Implementierung neuer Sicherheitslösungen (70 Prozent) oder die Anschaffung neuer EDV-Produkte (60 Prozent) geht, schätzen die an der Umfrage teilnehmenden Firmen die Expertise von Dienstleistern.

Die Kosten für externe Dienstleister halten 30 Prozent dieser Unternehmen bei der Systemwartung für gut angelegtes Geld. Bei Analysen und IT-Sicherheitskonzepten sind es 29 Prozent und bei Schulungen für die Beschäftigten noch 18 Prozent der Befragten.

Die Auswahl eines Dienstleisters erfolgt zu 70 Prozent aufgrund persönlicher Erfahrungswerte mit dem jeweiligen Anbieter. Lediglich 30 Prozent führen eine Kosten-Nutzen-Analyse durch, 20 Prozent vertrauen auf Empfehlungen von Freunden oder Kollegen. Internet-Recherchen (8 Prozent) und Medienberichte (5 Prozent) werden eher selten genutzt, um einen geeigneten Anbieter zu finden.

Von den Unternehmen, die keine externen Dienstleister mit ihrer IT-Sicherheit beauftragen, verfügen 80 Prozent über eine eigene IT-Abteilung, 28 Prozent haben kein Budget für Beratungsleistungen externer Firmen.

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