22.11.2012, 15:49

Panagiotis Kolokythas

Expedition

Sandy Island - Rätsel um Google-Maps-Insel

Sandy Island existiert in Wirklichkeit nicht

Eine Expedition von Forschern hat nun bewiesen, dass Sandy Island in Wirklichkeit gar nicht existiert. Obwohl die Insel auf Google Maps und anderen Karten verzeichnet ist.
Eine Expedition von Forschern hat nun ergeben, dass die Insel Sandy Island gar nicht existiert. Die Forscher waren zur Insel aufgebrochen, weil diese auf Google Maps, Google Earth und diversen anderen Karten verzeichnet ist, von dieser Insel aber ansonsten bisher niemand etwas wusste. Laut Google Maps & Co. soll die Insel zwischen Neukaledonien und Australien liegen. Dort ist tatsächlich mitten im Ozean ein Insel-Fleck zu sehen, der den Namen "Sandy Island" trägt.
Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, machten sich Forscher der Universität von Sydney zu einer 25-Tages-Reise auf den Weg zur Insel und fanden an dem Ort anstelle einer Insel nur 1,4 Kilometer tiefen Ozean. Die Forscher waren stutzig geworden, weil die Insel nur auf den Karten einiger Kartenanbieter verzeichnet ist und auf den meisten offiziellen Meereskarten dagegen die Insel keine Erwähnung findet.
Nun soll nachgeforscht werden, wie es zu dem Fehler kommen konnte. Bekannt ist, dass Kartenanbieter kleine Fehler einbauen, um Urheberrechtsverstöße nachweisen zu können. In der Regel handelt es sich dabei aber um kleine, absichtliche Fehler, wie etwa kurze Straßen. Eher untypisch ist es, dass die Fehler auf Meereskarten eingebaut werden. Google verweist darauf, dass es für seine Karten unterschiedliche Quellen nutzt und die Welt ein sich stetig verändernder Platz sei.
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