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Googles Hoffnung auf Android

03.12.2007 | 12:47 Uhr |

Google ist in die Kritik geraten - als Datenkrake und "neues Microsoft". Darüber und über die Pläne, die das Unternehmen mit der geplanten Handy-Plattform Android verfolgt, sprachen wir im PC-WELT-Interview mit Andreas Rode, Sales Manager Google Enterprise für den deutschsprachigen Raum.

„Wir sind nicht böse“ ist der interne Slogan von Google. Doch immer häufiger sieht sich das Unternehmen mit Vorwürfen kontrontiert. Die Rede ist da von einer Vormachtstellung, die nicht im Sinne des Nutzers sein könne. Darüber und über das kürzlich angekündigte Handy-Betriebssystem Android sprachen wir mit Andreas Rode, Sales Manager Google Enterprise für den deutschsprachigen Raum.

PC-WELT: Google bringt im Wochenrhythmus neue Anwendungen und Dienste heraus, wandelt sie von Beta in Final, legt sie zusammen und baut sie aus. Hand aufs Herz: Haben Sie da bei rund 90 Produkten noch den Überblick?

Rode: Sie haben Recht. Wir haben schon vor geraumer Zeit erkannt, dass die Vielzahl der Produkte in eine sinnvolle Ordnung gebracht werden muss. Wir können nicht von unseren Nutzern erwarten, die mittlerweile mehr als 90 Produkte alle zu kennen. Unsere Aufgabe ist es, den Nutzer darauf hinzuweisen, welche Dienste er bei uns bekommt und wie sie miteinander kooperieren. Wir verbinden alle möglichen Dienste - etwa die Suche nach Informationen, News, Bildern, Videoinhalten, Texten aus Büchern und Blogs und so weiter – aber eben auch Software und Kartendienste. Im Bereich der Suche haben wir deswegen diesen Ansatz der „Universal Search“ geschaffen, um dem Anwender genau das bieten zu können, wonach der sucht.

Wenn Sie zum Beispiel auf Google.com gehen und z. B. „Darth Vader“ oder "Steve Jobs" eingeben, werden Sie sehen, wie viele unterschiedliche Suchen wir hier kombinieren. Der Leser erhält alle relevanten Ergebnisse, welche Art Inhalt auch immer. Auf der amerikanischen Site werden beispielsweise schon Videos auf der Suchergebnisseite abgespielt.

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