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Exklusiv: Erste Bilder vom Sempron Dual-Channel und Athlon 64 Sockel M2

27.10.2005 | 21:40 Uhr |

Im zweiten Quartal 2006 steht bei AMD ein Sockelwechsel an: Der Athlon 64 hüpft in den Sockel M2 und bekommt einen DDR2-Speichercontroller spendiert, die Sempron-Familie übernimmt den Sockel 939. Wir konnten die CPUs in Taiwan fotografieren und alle wichtigen Infos zusammentragen.

(Taipei) Das Foto zeigt AMDs Zweikern-Prozessor Athlon 64 X2 5000+, gefertigt im 90-Nanometer-Verfahren. Die CPU arbeitet mit zweimal 2667 MHz und greift pro Kern auf 1: MB L2-Cache zurück. Der Referenztakt steigt von 200 auf 333 MHz. Unverändert bleibt die Frequenz der Hypertransport-Schnittstelle, die bidirektional 250 (effektiv 1:000) MHz beträgt. Der Athlon 64 X2 5000+ ist AMDs erste CPU für den Sockel M2 mit 940 Signalkontakten und verfügt über einen integrierten DDR2-Speichercontroller. Der Controller soll laut unserer Informationsquelle nicht nur DDR2-667, sondern später auch DDR2-800 unterstützen. Analog dazu steigt dann der Referenztakt auf 400 MHz. Der Sockel M2 wiederum ist angeblich so ausgelegt, dass er auch zukünftige AMD-CPUs mit integriertem DDR3-Speicher-Controller aufnehmen kann. Sind diese Informationen korrekt, dürfte der M2-Sockel bis mindestens 2008 seinen Dienst verrichten.

Den Sockel M2 will AMD im zweiten Quartal 2006 vorstellen. Der neue Prozessor-Steckplatz löst den Sockel 939 ab und ist für die Single-Core-Baureihen Athlon 64 und Athlon 64 FX (Codename: Orleans) sowie die Zweikern-Familie Athlon 64 X2 (Codename: Windsor) konzipiert. Der Sockel M2 besitzt 940 Pins (siehe Foto), ist allerdings weder mechanisch - die Aussparungen im Zentrum sind versetzt - noch elektrisch kompatibel zum Sockel 940 der Opteron-Familie von AMD. Die 1:8_8826_9240,00.html:1:00er-Serie des Opteron wird ebenfalls den Sockel M2 nutzen, für die 200er- und 400er-Serie ist der neue Sockel F vorgesehen.

AMD-Prozessoren für den Sockel M2 unterstützen die Virtualisierung-Technik Pacifica . Mit Hilfe der Technik laufen mehrere Betriebssysteme parallel und unabhängig voneinander auf einem PC. AMD integriert in Pacifica die Sicherheitsfunktion 2.html:SVMA (Secure Virtual Machine Architecture) für das umstrittene Trusted-Computing . Die Sicherheitstechnik läuft bei AMD unter dem Codenamen Presidio.

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