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Everquest 2: Virtuelle Güter im Wert von über 1 Million Euro gehandelt

08.02.2007 | 11:11 Uhr |

Vor einiger Zeit führte Sony für das Online-Rollenspiel Everquest 2 mit Station Exchange ein Online-Auktionshaus ein, in dem die Spieler ihre virtuellen Güter gegen echtes Geld mit anderen Spielern tauschen können. Nun liegen erste Zahlen vor.

Wie der britische Brachendienst Gamesindustry.biz berichtet, wurden bei Station Exchange für das Online-Rollenspiel Everquest 2 im ersten Jahr virtuelle Güter im Wert von über 1,4 Millionen Euro gehandelt. Zu den am teuersten gehandelten Gütern gehörten virtuelle Charaktere, die teilweise für über 1500 Euro den Besitzer wechselten. Der erfolgreichste Anwender konnte über Station Exchange bei 351 Auktionen insgesamt 37.435 US-Dollar (zirka 28.800 Euro) einnehmen. Die Top 15-Verkäufer nahmen jeweils über 10.000 US-Dollar ein.

Zu den häufigsten Verkäufern der virtuellen Güter zählten männliche Anwender im Alter um die 22 Jahre. Zu den häufigsten Käufern zählen dagegen männliche Anwender um die 34 Jahre. Ein Zeichen dafür, dass vor allem jüngere Spiele die Zeit in einem Online-Rollenspiel aufbringen können, um an wertvolle Gegenstände zu gelangen.

Sony hatte Station Exchange seinerzeit für Everquest 2 eingeführt, um das Anbieten der virtuellen Güter über andere Plattformen einzudämmen. Bei diesen Plattformen gab es öfters Beschwerden seitens der Spieler, dass die für Geld versprochenen virtuellen Güter nicht bei ihnen ankamen.

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