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Evernote will Sicherheit verbessern und Hardware bauen

18.04.2013 | 09:50 Uhr |

Evernote-CEO Phil Libin hat in einem Interview verraten, dass Evernote künftig auch Geräte entwickeln will, die "neu und magisch" sein werden. Die Sicherheit von Evernote soll in Kürze weiter verbessert werden.

Der Notiz- und Informationssammeldienst Evernote erfreut sich großer Beliebtheit und erst kürzlich hatte die Deutsche Telekom mit Evernote eine Vereinbarung geschlossen, nach der Telekom-Kunden die Premium-Version von Evernote für ein Jahr gratis erhalten. Im Gespräch mit IDG News Service, der ebenso wie PC-WELT zu IDG gehört, gab Evernote-Chef Phil Libin nun einen Ausblick auf die Zukunft von Evernote.

Dabei verriet Libin, dass bereits bald die ersten Evernote-Geräte auf den Markt kommen werden, die von Partnern hergestellt werden. "Wir übernehmen nicht die Herstellung, aber wir machen das Design gemeinsam", sagte Phil Libin am Rande der Technologiekonferenz New Econonmy Summit in  Tokio. Und fügte hinzu: "Vielleicht in ein paar Jahren - drei, vier, fünf - denke ich, dass wir bereits sein werden, es selbst zu machen."

Im Gespräch betonte Libin außerdem, dass es das Ziel von Evernote sei, völlig neue Geräte zu machen, die nicht zu einer bereits bestehenden Produktkategorie gehören. Diese Geräte sollen "neu und magisch" sein. Evernote arbeitet ohnehin bereits mit vielen Herstellern zusammen, die den Zugriff auf Evernote in ihre Geräte wie etwa Scanner, Bildschirm oder Blutdruckmessgeräte integrieren. Für Google Glass wird es ebenfalls eine Evernote-App geben.

Evernote mit Zwei-Faktor-Authentifizerung ab Mai

Für "wahrscheinlich im Mai" kündigt Libin bei Evernote die Einführung einer Zwei-Faktor-Authentifizierung an. Außerdem soll es auch weitere Änderungen geben, die die Sicherheit betreffen. Anfang März war bekannt geworden, dass Hacker die Passwörter von Evernote-Nutzern stehlen konnten und Evernote forderte damals alle seine Nutzer auf, ihre Passwörter zu ändern .

Vor Konkurrenz wie Google (Keep) und Microsoft (OneNote) fürchtet sich Evernote, so Libin, nicht. "Wir sind nicht in der Defensive. Unser Ziel ist es nicht jemanden daran zu hindern, irgendetwas zu tun. Es ist sehr schwierig das zu kopieren, was wir haben, aber es sicherlich möglich", sagte Libin.

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