1776087

Evernote führt neue Schutzmechanismen ein

31.05.2013 | 14:31 Uhr |

Der Online-Dienst Evernote führt insgesamt drei neue Mechanismen zum Schutz Ihrer Daten ein. Die wichtigste Option steht zu Beginn leider nur zahlenden Usern zur Verfügung.

Wie zuletzt Twitter führt nun auch Evernote eine Zwei-Faktor-Authentifizierung ein. Zusätzlich zum Passwort muss der User einen sechsstelligen Code eingeben, den er von Evernote als SMS auf das Handy bekommt oder den eine Smartphone-App für ihn generiert. Vorteil gegen Hacker: Wer unerlaubt in Ihren Account eindringen mag, muss sich zusätzlich Ihr Handy besorgen oder irgendwie die Zwei-Faktor-Authentifizierung austricksen. Das erhöht den Aufwand für Hacker enorm.

Hacker von Facebook, Dropbox & Co. aussperren

Der Zusatzschutz ist optional und leider nur für Premium- und Business-Kunden verfügbar. Gratis-Nutzer müssen sich mit dem Passwort zufrieden geben. Evernote verspricht aber, den Schutz auf alle Nutzer auszuweiten.

Zusätzlich führt Evernote weitere Schutzmaßnahmen ein, welche von Anfang an für alle NUtzer verfügbar sein sollen. Der Online-Dienst listet nun etwa alle Anwendungen auf, denen Sie Zugriff auf Ihren Evernote-Account erlaubt haben. So behält man den Überblick und kann nicht mehr verwendete Dienste entfernen. Je kleiner diese Liste ist, desto weniger potentielle Angriffspunkte liefern Sie Hackern, welche vielleicht versuchen, sich über diese Hintertürchen in Ihren Evernote-Account zu mogeln. Hier geht es zu der Liste.

Download: Evernote für PC & Mac

Eine weitere neue Funktion verrät Ihnen, wann sich welche IP-Adresse das letzte Mal eingeloggt hat - genau wie Googlemail das schon seit Jahren ganz unten im Posteingang tut. Ein gelegentlicher Blick auf die Statistik macht Sie eventuell auf unerwünschte Konto-Aktivitäten aufmerksam. Hier geht es zur Statistik.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1776087