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Europäisches Internet rund 25 Prozent langsamer von Providern versprochen

29.06.2013 | 05:59 Uhr |

Die von Providern zugesicherte Übertragungsgeschwindigkeit liegt innerhalb Europas im Durchschnitt 25 Prozent niedriger als versprochen.

Die Internetzugänge werden immer schneller. Doch oft versprechen Provider Übertragungsraten, die letztlich nicht geboten werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der EU-Kommission in Auftrag gegebene Studie, an der sich 10.000 Haushalte in ganz Europa beteiligt haben. Hierfür wurden 75 Millionen Tests zur tatsächlichen Übertragungsrate durchgeführt.

Der durchschnittliche Datentransfer liege demnach bei 19,7 Megabit pro Sekunde. Doch das tatsächlich beim Endkunden ankommende Internet ist im Schnitt 25 Prozent langsamer als vom Provider zugesichert. Die Anbieter geben daher in den Verträgen meist an, dass ihr Angebot „bis zu“ einer bestimmten Geschwindigkeit ausgelegt sei.

Am besten schnitten in der Studie Internetanbieter ab, die Zugänge über das TV-Kabel vertreiben. Hier liegt der tatsächliche Wert bei durchschnittlichen 91,4 Prozent der zugesicherten Übertragungsrate. Klassische DSL-Anbieter kommen im Schnitt auf lediglich 63,3 Prozent der versprochenen Werte.

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Die EU will bis Ende 2013 allen Haushalten Internetanschlüsse mit mindestens 30 Megabit pro Sekunde ermöglichen, im Jahr 2020 soll dieser Wert bei 100 Megabit pro Sekunde liegen.

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