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Etappensieg für MS: US-Richter lehnt Sammelklage ab

16.04.2003 | 10:58 Uhr |

Einen Etappensieg konnte Microsoft jetzt vor Gericht für sich verbuchen: Der US-Bezirksrichter J. Frederick Motz hat den Zusammenschluss von über 60 Einzelklagen gegen den Softwaregiganten abgelehnt. Die Anschuldigung der Verbraucher: Microsoft habe seine Monopol auf dem Software-Markt genutzt, um seine Produkte zu überhöhten Preisen auf den Markt zu bringen.

Einen Etappensieg konnte Microsoft jetzt vor Gericht für sich verbuchen: Der US-Bezirksrichter J. Frederick Motz hat den Zusammenschluss von über 60 Einzelklagen gegen den Softwaregiganten abgelehnt. Die Anschuldigung der Verbraucher: Microsoft habe sein Monopol auf dem Software-Markt genutzt, um seine Produkte zu überhöhten Preisen auf den Markt zu bringen.

Eine Sammelklage käme für einen Großteil dieser Einzelverfahren nicht in Frage - Motz verwies bei seinem Urteil darauf, dass die Kläger keine einheitliche Käufergruppe von Microsoft-Produkten darstelle. Einiger der Kläger hätten Windows-Betriebssysteme gekauft, andere wiederum hätten sich Anwendungen wie etwa Microsoft Office zugelegt.

Lediglich einer kleiner Gruppe gestand er zu "einheitlich" zu sein. Die Gemeinsamkeit: Sie alle hatten sich Betriebssysteme über Microsofts Online-Shop shop.microsoft.com gekauft. Ihnen steht es zu, eine Sammelklage weiter zu verfolgen.

US-Richterin lehnt Berufung im Fall Microsoft ab (PC-WELT Online, 14.01.2003)

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