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Apple senkt Absatzprognose für das iPhone

Medienberichten zufolge muss Apple die Absatzprognose des iPhones senken. Demnach wird der US-Hersteller im laufenden Quartal, das am 31. März 2008 endet, knapp 1 Million Geräte verkaufen. Zuvor hatte das Unternehmen mit 2 Millionen verkauften iPhones gerechnet. Vor allem das Europa-Geschäft verfehle den Angaben zufolge die Erwartungen.

Der US-Hersteller Apple hat die Absatzprognose für das iPhone gesenkt. Einer Meldung der chinesischen Economic Daily News (EDN) zufolge, die sich auf Zulieferer für Bauteile beruft, hat das Unternehmen im laufenden Quartal die erwarteten Verkaufszahlen auf 1,2 Millionen Geräte gesenkt. Die internen Ziele hätten im Vorfeld bei 2 Millionen iPhones gelegen.

Grund für diese zurückhaltende Entwicklung sei vor allem das schwache Europa-Geschäft, das unbestätigten Angaben zufolge im letzten Quartal schlechter ausgefallen sei, als erwartet. Demnach hätte der US-Konzern in den Monaten von Oktober bis Dezember 2007 2,3 Millionen Handys verkauft, seit dem offiziellen Verkaufsstart in den USA am 29. Juni 2007 sei der Absatz auf insgesamt 4 Millionen Geräte gestiegen.

In Europa dürfte vor allem der hohe Preis die Nachfrage mindern. Bei o2 UK gingen seit dem Marktstart im November rund 190.000 iPhones über die Ladentische, der Netzbetreiber hatte zuvor mit 200.000 gerechnet. Auch in Deutschland verläuft der Absatz des Apple-Handys schleppend, offizielle Verkaufszahlen hat T-Mobile bislang nicht mitgeteilt.

Auf den Quartalsabschluss hatten die schwachen Absatzzahlen keinen Einfluss. Wie Apple am Mittwoch bekannt gab, legten die Einnahmen im letzten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,5 auf 9,6 Milliarden US-Dollar (6,6 Milliarden Euro) zu, der Nettogewinn kletterte um 577 Millionen auf 1,581 Milliarden US-Dollar. Damit stieg auch die Bruttogewinnspanne von 31,2 auf 34,7 Prozent. 45 Prozent des Umsatzes erzielte Apple außerhalb der Vereinigten Staaten.

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