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Erstmals mehr als 10 Millionen UMTS-Anschlüsse

11.02.2008 | 11:00 Uhr |

Nach Schätzungen des Bundesverbands (BITKOM) sollen bis Ende 2008 knapp 16 Millionen UMTS-Kunden mobile im Internet surfen.

Nach dem Siegeszug von DSL setzen sich schnelle Internetverbindungen auch im Mobilfunk durch. Zum Jahreswechsel gab es laut Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien ( BITKOM ) erstmals mehr als 10 Millionen UMTS-Anschlüsse in Deutschland. In diesem Jahr soll die Zahl um 60 Prozent auf fast 16 Millionen steigen. Jeder zweite Mobilfunkanschluss, der im Jahr 2008 zusätzlich geschaltet wird, nutzt den breitbandigen UMTS-Standard, so der Verband. Grundlage der Daten ist eine BITKOM-Umfrage bei den Mobilfunkbetreibern.

Die mobilen Datendienste (ohne SMS und MMS) sind in Deutschland zu einem Milliardenmarkt geworden. Mit mobilem Internet-Surfen oder E-Mails machen die Netzbetreiber derzeit nach BITKOM-Berechnungen über 11 Prozent des Umsatzes. Im Jahresverlauf soll der Anteil auf 14 Prozent steigen, 2006 lag er noch bei 8 Prozent. Der Umsatzanteil von SMS und MMS ist hingegen leicht gesunken: von 14,5 Prozent Ende 2006 auf 14,2 Prozent im vierten Quartal 2007. Ende 2008 wird er nach BITKOM-Schätzungen noch rund 13 Prozent betragen.

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