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18,5 Millionen Symbian-Smartphones verkauft

Im ersten Quartal wurden weltweit 18,5 Millionen Smartphones mit Symbian OS verkauft, das Konsortium steigerte seinen Umsatz auf 43,5 Millionen Pfund. Der höhere Absatz konnte die sinkenden Linzenzeinnahmen je Gerät ausgleichen. Insgesamt waren Ende März über 9.300 Applikationen für das mobile Betriebssystem verfügbar.

Die steigende Nachfrage nach Smartphones spiegelt sich in den aktuellen Geschäftszahlen von Symbian wider. Das Software-Konsortium mit Sitz in London erzielte im ersten Quartal 2008 einen Umsatz von 43,5 Millionen britischen Pfund (54,6 Millionen Euro), verglichen zum Vorjahreszeitraum ein Wachstum um 16,5 Prozent. Vor allem die steigende Anzahl der Symbian-Smartphones wirkte sich positiv auf die Umsatzentwicklung aus, zum 31. März wurden weltweit 154 verschiedene Modelle verkauft (plus 35 Prozent). Damit stieg die Gesamtzahl der Symbian-Modelle auf 235 (plus 40 Prozent). Zum Quartalswechsel befanden sich 70 neue Modelle in der Entwicklung.

Die höheren Absatzzahlen glichen die geringeren Lizenzeinnahmen pro Gerät aus: Symbian erhielt je verkauftem Handy einen durchschnittlichen Umsatz von 4,1 US-Dollar. Im ersten Quartal des Vorjahres waren es noch rund 4,5 US-Dollar. Acht Mobilfunkhersteller präsentierten im ersten Quartal 13 neue Symbian-Modelle, der Schwerpunkt lag auf Symbian OS v9, von dem im erst März die aktuellste Version 9.3 veröffentlicht wurde. Ein großer Vorteil von Symbian-Smartphones verglichen mit herkömmlichen Mobiltelefonen ist die umfangreiche Erweiterbarkeit mit Zusatzanwendungen, mehr als 9.300 Applikationen sind verfügbar.

In den kommenden Jahren werden Smartphones weiter an Bedeutung gewinnen. Die Analysten von ABI Research erwarten, dass 2013 rund 30 Prozent aller weltweit verkauften Mobiltelefone mit einem Smartphone-Betriebssystem ausgestattet sind. Der zunehmende Leistungsumfang der mobilen Endgeräte setzt bereits heute komplexe Betriebssysteme voraus.

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