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Erster Test des Xeon 5000 Dempsey mit FB-DIMM

Intels Xeon-5000-Serie „Dempsey“ setzt auf eine völlig neue Plattform. Erstmals gibt es zwei Prozessorbusse sowie FB-DIMM-Speicher. Unsere Kollegen vom Tecchannel testeten in Hillsboro, Oregon, den ersten 65-nm-Dual-Core-Xeon schon vor dem offiziellen Launch.

Im ersten Quartal 2006 startet Intel eine wahre Produktoffensive. Pentium M „Yonah“ bei Notebooks, Pentium D 900 „Presler“ für Desktops und der Xeon 5000 „Dempsey“ für Server/Workstations. Alle neuen Prozessoren arbeiten mit Dual-Core-Technologie und sind in einem 65-nm-Prozess gefertigt. Doch nur beim Xeon 5000 „Dempsey“ ändert sich die Plattform radikal.

Der Xeon 5000 geht zusammen mit der Bensley-Plattform für Server sowie Glidewell für Workstations an den Start. Jede CPU erhält einen separaten 1066 MHz schnellen Prozessorbus. Damit merzt Intel einen Kritikpunkt der bisherigen Lösungen aus, wo sich zwei CPUs einen FSB800 teilen müssen. Besonders in speicherintensiven Anwendungen sollten Engpässe auf dem Bus passé sein.

Für ordentlichen Speicherdurchsatz sollen bei Bensley/Glidewell vier FB-DIMM-Channels mit DDR2-533 sorgen. Damit sind theoretische 17 GByte/s Bandbreite möglich – statt aktuell 6,4 GByte/s. Die neue Speichertechnologie besticht allerdings nicht mit kurzen Latenzzeiten.

Unsere Kollegen vom Tecchannel konnten in den USA den neuen Xeon 5000 „Dempsey“ bereits vorab testen. Für erste Benchmarks stand ihnen in Intels Fab D1D in Hillsboro, Oregon, Pre-Production-Hardware mit 3,20-GHz-Xeons zur Verfügung.

Im Artikel " Erster Test! Xeon 5000 mit FB-DIMM " haben unsere Kollegen die Benchmark-Ergebnisse zusammengefasst. Außerdem informiert Sie der Tecchannel im Artikel " Alles neu: Intels Xeon-Plattform Bensley & Glidewell " über die Features der neuen Xeon-5000-Plattform.

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