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Erster Shockwave-Virus entdeckt

09.01.2002 | 10:03 Uhr |

Der Antiviren-Spezialist Sophos warnt vor dem ersten bekannten Shockwave-Virus. SWF/LFM-926 heißt der Schädling, der sich in einer Shockwave-Datei verbirgt und nach dem Ausführen weitere Multimedia-Dateien dieses Typs befällt.

Der Antiviren-Spezialist Sophos warnt vor dem ersten bekannten Shockwave-Virus. SWF/LFM-926 heißt der Schädling, der sich in einer Shockwave-Datei verbirgt und nach dem Ausführen weitere Multimedia-Dateien dieses Typs befällt.

Der Benutzer muss die infizierte Shockwave-Datei (.SWF) starten, die auf einem Rechner gespeichert ist. Die Datei legt dann ein Debug-Skript an, das eine ca. ein Kilobyte große .COM-Datei mit dem Virus erzeugt. Auf dem Monitor des Benutzers erscheint "Loading.Flash.Movie...". Der Virus infiziert anschließend weitere SWF-Dateien im selben Verzeichnis.

Von diesem Virus geht derzeit jedoch nur ein geringes Risiko aus. Es handelt sich bei dem Übeltäter wohl eher um eine "Machbarkeits-Studie" (Proof-of-Concept), vergleichbar mit dem ersten Adobe Acrobat/PDF-Virus, der vor einigen Zeit entdeckt wurde. Bis Redaktionsschluss gab es noch keine Hinweise, dass dieser Virus bereits in freier Wildbahn aufgetreten ist.

Ein möglicher Infektionsweg: Ein Anwender lädt sich eine infizierte Shockwave-Datei von einer Website und führt die Datei auf seinem Rechner aus.

Benutzer sollten Dateien mit der Endung .SWF zu den Dateien hinzufügen, die ihr Virenscanner überprüft.

PC-WELT: Viren und Bugs

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