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Erste Sicherheits-Zertifizierung für Linux

06.08.2003 | 10:01 Uhr |

Dem Nürnberger Linux-Distributor Suse und Branchengigant IBM ist es gelungen, erstmals ein Sicherheitszertifikat für Linux an Land zu ziehen: Der Suse Linux Enterprise Server 8 auf IBM Eserver Xseries wurde mit dem so genannten Common Criteria Sicherheits-Zertifikat ausgezeichnet.

Dem Nürnberger Linux-Distributor Suse und Branchengigant IBM ist es gelungen, erstmals ein Sicherheitszertifikat für Linux an Land zu ziehen: Der Suse Linux Enterprise Server 8 auf IBM Eserver Xseries wurde mit dem so genannten Common Criteria Sicherheits-Zertifikat ausgezeichnet.

Dabei handelt es sich um einen weltweit anerkannten ISO-Standard (ISO 15408), der von diversen Regierungen und Organisationen als Bewertungsmaßstab für die Sicherheit von Produkten genutzt wird. Er gilt auch als Sicherheitsstandard für Unternehmenskritische Produkte.

Das Zertifikat wurde für die Sicherheitsstufe EAL2+ verliehen, für die höhere Sicherheitsstufe EAL3+ wurde die Zertifizierung bereits beantragt. Suse und IBM bewerten den Vorgang als "weiteren Schritt im Reifeprozess von Linux für den Einsatz in sensiblen Bereichen von Unternehmen, Behörden oder staatlichen Einrichtungen".

Für lau im neuen Tecchannel-Compact: Suse Linux Office Server im Wert von 299 Euro (PC-WELT Online, 16.07.2003)

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