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Erste Schritte gegen Lockanrufe mit 0137-Nummern

05.07.2006 | 16:03 Uhr |

Die Bundesnetzagentur sperrt Rufnummern und verhängt erste Inkassoverbote.

Viele Handy-Nutzer kennen das: Das Handy klingelt, eine 0137-Nummer wird angezeigt und schon wird wieder aufgelegt. Wer nun neugierig auf einen solchen Lockanruf reagiert, tappt in die Falle. Er hört, wenn überhaupt, nur eine Standardansage wie "ihr Anruf wurde gezählt", es werden jedoch zwischen 0,49 und 1,99 Euro pro Anruf berechnet.

Die Bundesnetzagentur , vormals RegTP, will nun gegen diese Abzocker vorgehen und ihnen den Geldhahn zudrehen. Wie Dialerschutz.de berichtet, hat die Regulierungsbehörde in fünf Fällen die Sperrung der missbrauchten 0137-Nummern verfügt. Ferner hat sie gegenüber den Netzbetreibern ein Inkassoverbot verhängt.

Damit können die Telefongesellschaften, die das Inkasso für die untervermieteten Rufnummern betreiben, den Geneppten die Verbindungskosten nicht mehr in Rechnung stellen. Bislang hatte die Bundesnetzagentur nur die missbrauchten Rufnummern gesperrt - die Täter machten einfach mit der nächsten angemieteten 0137-Nummer weiter und das Geld sprudelte trotzdem ungebremst. Damit soll jetzt Schluss sein - in den nächsten Wochen sollen weiteren Sperren inklusive Inkassoverbot folgen.

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