Nvidia hat den ersten Linux-Treiber für Nforce-Chipsätze veröffentlicht. Vorkompilierte RPM-Pakete für einige Distributionen stehen ebenso wie Dateien mit den Quelltexten zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Nvidia hat nun den ersten Linux-Treiber für Nforce-Chipsätze veröffentlicht. Die Nforce-Chipsätze integrieren - je nach erworbenem Modell - Grafik, IDE- Schnittstelle, Netzwerk-Anschluss, Audio-Interface, USB-Controller und Win-Modem.
Die nun zum Download angebotenen Linux-Treiber unterstützen die Netzwerk-Funktionen sowie ACI-Audio. USB und IDE-Hardware arbeiten bereits mit Standard-Linux-Treibern. Für das Win-Modem gibt es allerdings keine Unterstützung. Laut Nvidia sollen mit Hilfe des Treibers auch unter Linux alle Chipsatz- Komponenten mit voller Geschwindigkeit arbeiten.
Voraussetzung für den Einsatz des Treiberpaketes ist ein Linux-Kernel aus der 2.4-Reihe.
Das Treiberpaket installiert einen Netzwerk- und einen Audio-Treiber. Letzterer ist eine gepatchte Version des i810-Treibers, der Netzwerk-Treiber ist dagegen von Nvidia erstellt worden. Dieser steht deshalb unter der sogenannten "Nvidia-Software-Lizenz", während der Rest des Pakets unter der GNU Public License veröffentlicht wurde.
Auf dem Nvidia-Server stehen sowohl vorkompilierte RPM-Pakete für einige Distributionen (Redhat und Mandrake) als auch der Quelltext zum kostenlosen Download zur Verfügung.





