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Erste Details zum potentiellen Geforce-4-Konkurrenten R300 von ATI

06.06.2002 | 13:39 Uhr |

Der Grafikkarten-Hersteller ATI verfolgt schon seit längerem das Ziel, mit einem eigenen Grafikprozessor den Geforce-4-Chip des Konkurrenten Nvidia zu schlagen. Ebenso lange befindet sich auch schon bei ATI der Grafikchip mit dem Codenamen R300 in der Entwicklung. Im Spätsommer sollen nun die ersten Grafikkarten mit dem R300 auf den Markt kommen.

Der Grafikkarten-Hersteller ATI verfolgt schon seit längerem das Ziel, mit einem eigenen Grafikprozessor den Geforce-4-Chip des Konkurrenten Nvidia zu schlagen. Ebenso lange befindet sich auch schon bei ATI der Grafikchip mit dem Codenamen R300 in der Entwicklung. Im Spätsommer sollen nun die ersten Grafikkarten mit dem R300 auf den Markt kommen.

Das berichtet die britische Nachrichtensite "The Inquirer" unter Berufung auf die allseits bekannten "gut informierten Quellen". Und die britischen Kollegen liefern gleich die ersten technischen Details zum neuen ATI-Grafikchip mit.

Demnach wird der R300 die neueste Version der Multimedia-Schnittstelle DirectX 9.0 von Microsoft unterstützen. Insgesamt befinden sich auf dem Grafikchip 107 Millionen Transistoren. Die weiteren Details: Acht Pipelines mit jeweils zwei Textureneinheiten, vier Vertex-Shader-Engines, Unterstützung von HyperZ III (verringert die die Anforderungen an die Speicherbandbreite), AGP 8x und 256-Bit Speicherbus.

Die Leistung wird auch ihren Preis haben: die Grafikkarten sollen um die 399 Dollar kosten. Etwas günstiger sollen die Grafikkarten angeboten werden, die auf einer abgespeckten Light-Version des R300-Chips basieren.

Laut "The Inquirer" wird ATI den Grafikchip überraschenderweise in der 0,15-Mikron-Technologie fertigen. Ganz im Gegensatz zu Nvidia, die den Nachfolger des Geforce4-Chips, Codename NV30, in der 0,13-Mikron-Technik herstellen wird. Allerdings wird der NV30 Gerüchten zufolge nicht wie ursprünglich geplant im Herbst dieses Jahres erhältlich sein, sondern erst Anfang 2003.

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