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Erneut umbenannt: Phoenix/Firebird-Browser

30.04.2003 | 11:14 Uhr |

Die Entwickler von Mozilla.org hatten bislang kein glückliches Händchen bei der Namensfindung für ihren schlanken und flotten Browser. Sowohl mit den Namen "Phoenix" als auch mit "Firebird" gab es prompt Probleme. Nun haben sich die Open-Source-Programmierer für einen neuen - unspektakulären - Namen entschieden.

Die Entwickler von Mozilla.org hatten eine tolle Idee: Sie setzen sich vor einem halben Jahr das Ziel, einen schlanken und flotten Browser zu programmieren. Ob das irgendwas mit Asche zu tun hatte, ist unbekannt, jedenfalls nannten die Entwickler ihr Kind Phoenix. Das war wiederum keine gute Idee, weil bereits ein Bios-Hersteller so heißt.

Also tauften sie ihren Sprössling Mitte April kurzer Hand um und nannten ihn "Firebird". Etwas später stellte sich heraus: Auch dieser Name stand unter keinem guten Stern, weil es bereits ein gleichnamiges Open-Source-Projekt gab und die Entwickler dort lauthals gegen den Namensplagiator protestierten ( wir berichteten ).

Den Open-Source-Programmierern scheint nun jegliche Lust an der Findung eines originellen Namens abhanden zu kommen. Sie haben jetzt sowohl den Namen Firebird (für den Browser) als auch den Name Thunderbird (für den Mail-Client) aufgegeben. Stattdessen besinnen sich die Entwickler auf die alten und damit sicheren Namen: Der Browser wird künftig den (eher unspektakulären) Namen "Mozilla Browser" tragen. Nicht viel origineller ist der neue Name für den Mail-Client ausgefallen - er wird künftig "Mozilla Mail" heißen.

Erneutes Hickhack um Namen für Open-Source-Browser Phoenix (PC-WELT Online, 22.04.2003)

Schluss mit Phoenix: Firebird steigt in den Ring (PC-WELT Online, 15.04.2003)

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