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Ericsson legt Fokus zunehmend auf Telekom-Services

04.04.2006 | 17:27 Uhr |

Sinkende Preise für Telekom-Equipment und die Billig-Konkurrenz aus Asien drücken zunehmend auf die Gewinnmargen der Infrastrukturausrüster. Nach Angaben des Wall Street Journals (WSJ) setzen Anbieter wie Ericsson ihren Fokus deshalb zunehmend auf Telekom-Services. Ericsson hat in der Vergangenheit einige kleinere Firmen aufgekauft, die sich auf Systemintegration oder Netzwerkmanagement spezialisiert haben, und sein Service-Personal um 27 Prozent auf 19.000 Mitarbeiter aufgestockt. Deutliche Zuwächse brachte die verstärkte Service-Ausrichtung den Schweden im dritten Quartal auch bei den Umsätzen, die in der Service-Sparte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 25 Prozent auf 600 Millionen US-Dollar kletterten.



Erst kürzlich hat Ericsson zudem den größten Service-Auftrag seiner Konzerngeschichte an Land gezogen. Die Schweden übernehmen den Netzwerkbetrieb des UMTS-Betreibers 3 in Großbritannien. In den kommenden sieben Jahren könnten sie so mehr als 2,5 Milliarden Dollar erwirtschaften. Bis jetzt machen die Telekom-Services - ein Markt, dem Ericsson-Chef Carl-Henric Svanberg für 2005 ein Volumen von 200 Milliarden Dollar und in den Folgejahren ein Wachstum von zehn Prozent vorhersagt - nur ein Fünftel der gesamten Umsätze des Netzwerkausrüsters aus.

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