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Ericsson: Umstrukturierung und Stellenabbau geplant

11.05.2006 | 11:11 Uhr |

Der Telekomausrüster Ericsson hat für sein Deutschlandgeschäft eine umfassende Umstrukturierung angekündigt. Nach der erfolgreichen Übernahme des britischen Konkurrenten Macroni steht neben dem traditionell starken Mobilfunkgeschäft auch der Festnetzbereich mit Teilnehmeranschluss- und Transportnetzen im Mittelpunkt. Zugleich sollen rund 350 Arbeitsplätze in Deutschland gestrichen werden.

Der Telekomausrüster Ericsson hat für sein Deutschlandgeschäft eine umfassende Umstrukturierung angekündigt. Nach der erfolgreichen Übernahme des britischen Konkurrenten Macroni steht neben dem traditionell starken Mobilfunkgeschäft auch der Festnetzbereich mit Teilnehmeranschluss- und Transportnetzen im Mittelpunkt. Damit verbunden teilte das schwedischen Unternehmen mit, dass es in den Standorten Backnang, Düsseldorf, Frankfurt und Offenburg 350 der insgesamt 2700 Arbeitsplätze streichen werde.

Nach Angaben des Herstellers werde man allerdings versuchen, von betriebsbedingten Kündigungen abzusehen und den ausscheidenden Mitarbeitern "attraktive Aufhebungsverträge" anbieten. Darüber hinaus wird mit der Arbeitnehmerseite über den Transfer von Mitarbeitern in eine Beschäftigungsgesellschaft gesprochen.

Dr. Stefan Kindt, Vorsitzender der Geschäftsführung Ericsson, erläutert die Pläne des Unternehmens: "Ich bin zuversichtlich, dass wir mit der neuen Ausrichtung unsere Position im deutschen Markt ausbauen werden. Dazu müssen wir unsere Kosten strikt unter Kontrolle halten, um auch in der Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben. Den betroffenen Mitarbeitern werden wir ein großzügiges Abfindungsangebot machen."

Die Anpassungen bei Ericsson in Deutschland sind Teil der im Oktober 2005 von Carl-Henric Svanberg, President und CEO von Ericsson, bekannt gegebenen Synergien, die bei der weltweiten Marconi Integration erzielt werden sollen.

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