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Ericsson: Jobabbau und Neuausrichtung

11.05.2006 | 11:41 Uhr |

Nach der Übernahme des britischen Telekommunikationsausrüsters Marconi richtet Ericsson das Geschäft in Deutschland neu aus.

Ericsson organisiert sein Deutschlandgeschäft neu. Im Zuge der weltweiten Integration der von Marconi übernommenen Geschäftsfelder, wird sich Ericsson künftig neben dem Mobilfunkgeschäft auch stärker dem Festnetzbereich widmen. Wie so oft geht auch diese Umstrukturierung nicht ohne Kündigungen über die Bühne. An den Standorten Backnang, Düsseldorf, Frankfurt und Offenburg sollen rund 350 Mitarbeiter entlassen werden.

Dabei will Ericsson nach eigenen Angaben weitgehend auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Mitarbeiter, die das Unternehmen freiwillig verlassen, würden „attraktive Aufhebungsverträge“ erhalten. Zudem werde derzeit der Transfer von Angestellten in eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft diskutiert. Weiterer Verbesserungsbedarf sei auch bei den Ericsson Network Services gegeben, allerdings nannte das Unternehmen hierzu noch keine Details.

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