09.01.2013, 18:23

Denise Bergert

Google

Eric Schmidt fordert offenes Internet in Nordkorea

©Wikipedia

Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt meldet sich aus Nordkorea und fordert freien Internetzugriff und Smartphones für die Bevölkerung des kommunistischen Landes.
Anfang der Woche brach Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt zusammen mit dem ehemaligen US-Botschafter Bill Richardson nach Nordkorea auf. Heute meldet sich Schmidt zu Wort und fordert das kommunistische Land auf, seine Internetbeschränkungen aufzuheben. Die nordkoreanische Bevölkerung, mit Ausnahme von Regierungsmitgliedern, hat fast ausschließlich Zugang zu einem abgeschotteten Intranet. Wie Associated Press berichtet, habe Schmidt der nordkoreanischen Regierung ans Herz gelegt, den Bürgern die Nutzung von Handys und einen freien Zugriff auf das World Wide Web zu gewähren.

Während der Internet-Zugang noch streng überwacht wird, hat Nordkorea seine Beschränkungen für die Nutzung von Handys und Smartphones in den letzten Jahren bereits gelockert, was zu einem wahren Handy-Boom führte. Mittlerweile ist in dem kommunistischen Land sogar ein Tablet-PC mit Googles Android-Betriebssystem erhältlich. Zugang zu elektronischen Geräten haben aber nach wie vor nur wenige ausgewählte Bürger.
Wie die nordkoreanische Regierung auf die Forderungen Schmits reagiert, ist bislang nicht bekannt. In seiner Neujahrsansprache hatte Machthaber Kim Jong Un jedoch eine Öffnung des Landes zum Westen hin angekündigt.
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