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Erfolgsgeschichte Ipod: Apple hält Konkurrenz auf Distanz

Die Erfolgsgeschichte des Musikspielers Ipod von Apple beeindruckt die gesamte Branche. 22 Millionen Ipods hat der kalifornische Computerhersteller seit 2001 unter die Leute gebracht, davon allein 6,2 Millionen Stück im jüngsten Geschäftsquartal. Das entspricht rund 70 Prozent des weltweiten Markts. Und nun legte Apple-Chef Steve Jobs nach und präsentierte in San Francisco den neuen Ipod Nano, der gerade mal so groß wie fünf übereinander gelegte Visitenkarten ist.

Gleichzeitig stieg Apple zusammen mit Motorola ins Mobilfunk-Geschäft ein. Zwar ist das Motorola ROKR nicht das erste Musik-Handy auf dem Markt. Doch Experten gehen davon aus, dass diese Kombination eines hochwertigen Design-Mobiltelefons und des Online-Musikladens Itunes die rund 70 existierenden Modelle der Konkurrenz bald auf die Plätze verweisen wird.

Mit seiner Glückssträhne hat sich Apple-Chef Steve Jobs bislang vor allem gegen Microsoft behaupten können. Microsoft konkurriert mit Apple zum einen mit portablen "Windows Media Playern", die von verschiedenen Hardware-Partnern angeboten werden. Außerdem bietet der weltgrößte Softwarekonzern ein eigenes System zum Management der Urherberrechte an, das nicht mit Apples Itunes kompatibel ist und von verschiedenen Online-Musikshops wie Musicload oder OD2 eingesetzt wird.

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