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Epson stoppt chinesische Billigpatronen

19.10.2005 | 15:00 Uhr |

Englischer Importeur stoppt Vertrieb der Epson-kompatiblen IM-JET-Patronennachbauten.

Der Druckerhersteller Epson hat sich außergerichtlich mit CybaHouse Limited, einem britischen Vertreiber von Recycling- und kompatiblen Tintenpatronen, geeinigt. Das Unternehmen stoppt den Import und Vertrieb der Epson-kompatiblen IM-JET-Patronen aus chinesischer Fertigung.

Epson hatte das Unternehmen und dessen Schwesterfirma Nutronic Ltd sowie Führungskräfte beider Unternehmen vor einem britischen Gericht wegen Patentverletzungen angeklagt. CybaHouse Ltd bezahlt zudem die Epson entstandenen Gerichtskosten und Schadenersatz in nicht genannter Höhe. Das Unternehmen berief sich zunächst darauf, dass der chinesische Hersteller die Patronen als legal bezeichnete, hatte nach Beratungen mit spezialisierten Anwälten jedoch eingelenkt.

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