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Epox warnt vor Problemen mit Intels 845-Chipsatz

08.10.2001 | 10:25 Uhr |

Der taiwanische Mainboard-Hersteller Epox warnt dringend davor, in Boards mit Intels 845-Chipsatz AGP-Karten für 3,3 Volt Spannungsversorgung einzusetzen. Wer das nicht beachtet, riskiert einen Brand im PC.

Der taiwanische Mainboard-Hersteller Epox warnt dringend davor, in Boards mit Intels 845-Chipsatz AGP-Karten für 3,3 Volt Spannungsversorgung einzusetzen. Wer das nicht beachtet, riskiert einen Brand im PC. Dies berichtet unsere Schwesterpublikation Tecchannel .

Das jetzt von Epox auf den Tisch gebracht Problem ist eigentlich schon altbekannt. Intels 845 unterstützt laut "Design Guide" nur AGP-Karten mit 1,5 Volt.

Das allein hilft aber nicht: Viele ältere AGP-Karten für 3,3 Volt haben sogenannte "Combo-Connectors", die mit zwei Aussparungen versehen sind. Mechanisch passen diese Karten in korrekt designte 845-Boards - nur eben nicht elektrisch.

Wie Intel auf Anfrage erklärte, kann von Rauchentwicklung am AGP-Steckplatz bis zum Abbrennen der Spannungswandler alles passieren, wenn eine 3,3-Volt-Karte in ein 845-Board gesteckt wird.

Zu solchen Modellen, die auch in den 1,5-Volt-Slot passen, zählt beispielsweise die gut zwei Jahre alte Diamond Viper 770 mit TNT2-Chip. Auch viele andere TNT- und TNT2-Karten könnten sich als problematisch erweisen.

Neben solchen Grafikkarten ist auch vor 845-Mainboards zu warnen, die einen Universal Connector aufweisen: Selbst wenn die AGP-Karte korrekt kodiert ist, passt sie dort hinein und kann zu den beschriebenen Problemen führen.

Ein Workaround per BIOS wäre möglich, wenn das Board die Spannungsanforderung der Karte schnell erkennt, und dann beispielsweise mit einem Piepton davor warnt - oder gleich das Booten verweigert. Eine Unterscheidung der Karten ist auch denkbar, indem das BIOS Spannungsanforderung und AGP-Modus vergleicht: Alle 1,5-Volt-Karten beherrschen auch AGP4x.

Grafikkarten-Hersteller und Board-Hersteller sind aufgrund der mechanischen, aber nicht elektrischen Kompatibilität der Produkt aber gleichermaßen gefordert, Positiv- und Negativ-Listen zu erstellen.

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