Entwicklung

Microsoft plant jährlich neue Windows-Upgrades

Freitag, 30.11.2012 | 17:04 von Michael Söldner
© microsoft.com
Um in Zukunft besser mit Apple und Google konkurrieren zu können, möchte Microsoft jährlich neue Ausgaben des Betriebssystems Windows veröffentlichen.
Microsoft will die Arbeitsweise bei der Entwicklung neuer Windows-Versionen grundlegend verändern, um strategisch besser gegen die Konkurrenz durch Apple und Google gewappnet zu sein. Das wollen anonyme Quellen erfahren haben, die mit den Plänen der Redmonder vertraut sind.

Demnach möchte Microsoft sein Betriebssystem in kürzeren Abständen mit Upgrades versorgen. Das bislang verfolgte Modell der aller zwei bis drei Jahre veröffentlichten Windows-Versionen, soll einem jährlichen Zyklus weichen. Die ersten Upgrades sollen demnach im Verlauf des Jahres 2013 angekündigt werden.

Microsoft hat aktuell mit dem Umstieg vieler Nutzer von klassischen Desktop-Rechnern auf Notebooks, Smartphones und Tablet-PCs zu kämpfen. In diesem Segment stoßen die Redmonder auf starke Mitbewerber wie Apple oder Google, die ebenfalls Betriebssysteme anbieten.

Die kürzere Entwicklungszeit soll es Microsoft ermöglichen, schneller auf industrielle Änderungen zu reagieren und künftige Technologien zeitnah zu integrieren. Ob die Upgrades für Windows kostenlos oder für einen kleinen Betrag angeboten werden, stünde noch nicht fest.

Die Metro-Oberfläche von Windows 8 anpassen
Die Metro-Oberfläche von Windows 8 anpassen
Freitag, 30.11.2012 | 17:04 von Michael Söldner
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (16)
  • copps 17:22 | 02.12.2012

    Mircosofts neu Upgradephilosophie

    Das ist gut zu verstehen. Neukunden (unbedarfte, die der PC-Markt noch nicht ereicht hat) gibt es so gut wie keine mehr, in fast jedem Haushalt gibt es ein PC und ein Office und was man damit machen kann ist alles da. Android und IOS basierend auf Unix/Linux, da wird geschwind laufend dran verbessert, ist doch die OpenSourcegemeinde riesig und da sitzen auch die klugen Köpfe. Da kann man also nur mit Upgrades noch Geld verdienen, es sei es ist alles im Hardwarepreis versteckt. Und Microsoft verdient nicht mehr an Lizenznutzungsgebühren bei denen die Android und IOS bearbeiten und verkaufen. Jetzt muß man den WIndowsfans das Geld aus die Tasche ziehen. Mit APPs und Upgrades. Jetzt schon macht man mit Tricks neue Versionen uninstallierbar auf WindowsXP und Vista (Internetexplorer10, MovieMaker usw. ) um die zufriedenen XP-Kunden in Richtung WIndows7 und Windows8 zu zwingen. Irgendwan hilft das allerdings auch nicht und dann beginnen zuerst mal die Massenentlassungren bei Microsoft, so wie zuvor bei allen anderen Herstellern der IT-Branche bereits geschehen. Wer sich also ein Smatphone mit WIndows8 kauft , der wird nicht wie bei Android per Download updaten können, der wird bezahlen müssen - egal wie viel Microsoft rechnet dann 15 Euro x 1,5 Mill. mindestens und das ist viel Holz. Nur machen wir uns nichts vor, die hirnverbrannten Preise von 400 und mehr Euro wird es bald nicht mehr geben. Und irgendwann hat jeder die Nase voll von APPs , und wovon wollen die Hersteller dann leben ? Natürlich von Upgradepreisen und Inkompatibiltät zu alten geräten natürlich. Wolfgang Porcher

    Antwort schreiben
  • kazhar 20:15 | 01.12.2012

    schade. ich hatte gehofft, dass es mittlerweile eine saubere lösung gäbe.

    Antwort schreiben
  • magiceye04 19:50 | 01.12.2012

    Nicht, wenn ich die Dinge direkt von diesem Rechner aus drucke.

    Antwort schreiben
  • kazhar 19:27 | 01.12.2012

    Zitat: magiceye04
    Oder der 12 Jahre alte Rechner unterm Tisch mit Parallelport und Windows2000 muß als Druckerserver dienen, am Internet hängt der eh nicht mehr.
    rein interessehalber: würde das funktionieren? ich dachte bisher, der rechner der den job erstellt braucht auch einen funktionsfähigen treiber.

    Antwort schreiben
  • magiceye04 17:58 | 01.12.2012

    So lange es nicht wie bei Android endet, dass die neue Version auch nur auf neuer Hardware läuft und für die Vorjahresmodelle keine updates mehr bereitgestellt werden... Egal. Ich habe mal ein halbes Jahr lang Linux nutzen müssen, weil ich keinen passenden Grafiktreiber für meine Geforce unter Windows gefunden habe. Dann würde ich mich halt wieder in diese Richtung umschauen. Oder der 12 Jahre alte Rechner unterm Tisch mit Parallelport und Windows2000 muß als Druckerserver dienen, am Internet hängt der eh nicht mehr.

    Antwort schreiben
1643574