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Entwickler verklagt Steam-Nutzer wegen schlechter Bewertungen

19.09.2016 | 11:33 Uhr |

Ein Entwickler hat mehrere Steam-Nutzer verklagt, weil diese seine Spiele negativ bewertet haben. Steam reagiert prompt...

Das Entwicklerstudio Digital Homicide sorgt erneut für negative Schlagzeilen. Am Wochenende wurde bekannt, dass James Romine von Digital Homicide eine Klage gegen über 100 Steam-Nutzer eingereicht hat. Vor einem Gericht in Arizona fordert Romine die Offenlegung der Identität der Steam-Nutzer. Von diesen will er dann einen Schadensersatz erwirken, weil sie seine Spiele negativ kritisiert hatten. Dabei geht es unter anderem um negative Kritiken des Spiels The Slaughtering Grounds.

Die Reaktion von Valve, welches Steam betreibt, kam prompt: Auf Steam wurden alle Titel des Studios Digital Homicide entfernt. Man habe die Geschäfte mit dem Entwickler gestoppt, weil dieser sich "feindlich" gegenüber Steam-Kunden verhalte, so die offizielle Begründung von Steam gegenüber der US-Spielesite Polygon.

Digital Homicide fühlt sich nun auch von Steam ungerecht behandelt und erwägt offenbar auch eine Klage gegen Steam, wie dieser Mitteilung des Entwicklers zu entnehmen ist.

Erst im März 2016 hatte Digital Homicide bereits den Youtube-Spielekritiker Jim Sterling auf über 10 Millionen US-Dollar (mittlerweile 15 Mio. USD) verklagt, weil Sterling sich negativ über die Spiele des Entwicklers auf Youtube geäußert hatte. Sterling testet regelmäßig Spiele, die auf Steam über Steam Greenlight verfügbar sind und für die Fertigstellung auf die Beteiligung der Gamer setzen.

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