Enttäuscht

Apple bereits zum zweiten Mal wegen falscher Siri-Versprechen verklagt

Freitag den 30.03.2012 um 18:06 Uhr

von Michael Söldner

© apple.com
Erneut klagt ein Nutzer Apple wegen Funktionen der Sprachsoftware Siri an, die zwar zugesichert, aber letztlich nicht erfüllt wurden.
Erst kürzlich wurde Apple von einem New Yorker verklagt , der von den tatsächlichen Möglichkeiten von Siri auf dem iPhone 4S  enttäuscht war. Nun taucht mit David Jones ein weiterer Käufer auf, der Apple aufgrund falscher Versprechen vor Gericht bringt. In der Anklageschrift unterstellt er dem Unternehmen, in den landesweiten Werbespots Funktionalitäten von Siri anzupreisen, die letztlich noch gar nicht nutzbar sind. Derartige Kampagnen seien irreführend, da sie von den tatsächlichen Funktionen von Siri extrem abweichen würden.

Jones führt in seiner Klage an, dass Siri  die gestellten Fragen entweder gar nicht verstehen würde oder nach langer Wartezeit falsche Antworten liefert. Daher fordert er für sich und andere Käufer des iPhone 4S eine Entschädigung für die falschen Versprechen von Apple.



Apple hatte sich beim Marketing für sein neues iPhone primär auf die Möglichkeiten konzentriert, die sich durch die Spracherkennungssoftware Siri ergeben. Einer Studie zufolge wird Siri von den Käufern im Durchschnitt nur einmal monatlich genutzt. Einige Käufer zeigten sich von den Funktionen begeistert, andere seien hingegen schwer enttäuscht.

Freitag den 30.03.2012 um 18:06 Uhr

von Michael Söldner

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