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Sun liefert seine Server-Systeme mit Flashspeicher aus

Sun Microsystems liefert ab jetzt seine x64 Multiplattform-Server, Chip Multi Threaded Internet-Server und Blade Systeme optional auch mit Solid State Disks aus.

Die Sun-Systeme erlauben den Einsatz verschiedener Chip-Architekturen, zum Beispiel UltraSPARC Prozessoren von Sun sowie AMD Opteron und Intel Xeon Prozessoren. Außerdem werden alle gängigen Betriebssysteme unterstützt, darunter Solaris 10, Windows, Linux oder VMware.

Das Dateisystem ZFS ist bereits für den Einsatz von SSD Flashspeichern optimiert und ermöglicht es Nutzern, so genannte "Hybrid Storage Pools" zu erstellen, also Kombinationen von DRAM, SSDs und herkömmlichen Festplatten. Durch die neuen Systeme mit Flash Technologie können Anwender laut Sun im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten bis zu 65 Mal niedrigere Reaktionszeiten und einen achtmal höheren Durchsatz erreichen sowie den Energieverbrauch um bis zu 98 Prozent senken. Ausgewählte x64 und CMT Systeme können über das Sun Try and Buy Programm bis zu 60 Tage lang kostenlos getestet werden.

Außerdem stellt Sun den Sun Flash Analyzer vor, mit dem Anwender umfangreichen Einblick in ihre SSD-basierten Server bekommen. Die Software erkennt Anwendungen mit hoher Input / Output (I/O)- Leistung, für die Flash Technologie besonders geeignet ist, und macht Vorschläge, um die Systemressourcen optimal auszunutzen. Der Sun Flash Analyzer kann für Solaris 10, Windows und Linux heruntergeladen werden.

Die Enterprise Solid State Disks sind ab sofort zu Preisen ab 1.199 US-Dollar (US-Preisliste) erhältlich, der Preis für Server-Systeme beginnt bei 3.240 US-Dollar für das Sun Fire X6250 Blade System. (mha)

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