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England: Hacker wollten Bank um 300 Mio. Euro erleichtern

Bankräuber, England - Erinnerungen werden wach an Ronald Biggs und den legendären Postraub im Jahr 1963. Während die Täter damals noch selbst tatkräftig Hand anlegten, können Hacker heutzutage vom nahezu jedem Ort der Welt aus operieren. Ein geplanter, virtueller Raubzug, der eine Bank um rund 300 Millionen Euro erleichtern sollte, wurde nun in England vereitelt.

Bankräuber wollten in London umgerechnet 300 Millionen Euro erbeuten - ohne die Bank auch nur zu betreten. Nach Angaben der Polizei vom Donnerstag planten die Hacker, in die Computer der Bank einzudringen und das Geld auf zehn Konten in Israel und anderen Ländern zu überweisen.

Den Hackern war es demnach bereits gelungen, sich Zugang zu dem Computersystem der japanischen Bank Sumitomo Mitsui in London zu verschaffen. Geld wurde allerdings nicht transferiert. Wie der Fernsehsender BBC berichtete, wurde inzwischen ein Mann in Israel festgenommen. Scotland Yard warnte auch andere Banken, sich vor "Cyber-Kriminellen" in Acht zu nehmen.

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