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Endlich Ruhe: So bringen Sie Ihrem PC das Flüstern bei

29.04.2005 | 14:48 Uhr |

Sie stehen vor Ihrem geräuschvoll blasenden Rechner, haben einen Schraubendreher in der Hand und sind fest entschlossen, den Krachmacher mit einigen Tuning-Maßnahmen ruhig zu stellen. Damit Sie Ihre Zeit nicht mit nutzlosen Aktionen verschwenden oder durch einen falschen Handgriff Schaden anrichten, begleiten wir Sie hier auf der Suche nach den Lärmquellen in Ihrem PC und sagen Ihnen, wie Sie diese wirkungsvoll und sicher eliminieren. Viel Spaß beim Schrauben!

Das Wichtigste am Geräusch-Tuning ist ein Konzept, das optimal auf Ihren Rechner zugeschnitten ist. Finden Sie deshalb zunächst heraus, welche Komponenten Ihres PCs für den Lärm verantwortlich sind. Schalten Sie dazu den Rechner aus, entfernen Sie eine Seitenwand des PC-Gehäuses, und fahren Sie ihn danach wieder hoch. Starten Sie anschließend eine rechenintensive Anwendung, damit Ihr PC so richtig ins Schwitzen gerät. Gut eignet sich dazu beispielsweise der Windows-Rechner: Geben Sie eine möglichst große Zahl ein, und berechnen Sie davon die Fakultät („Ansicht, Wissenschaftlich“ und „n!“). Sobald Ihr System seine Betriebstemperatur erreicht hat, hören Sie genau hin.

Die Hauptverdächtigen sind in der Regel das Netzteil, der CPU- und Grafikkarten-Kühler. Viele Hersteller sparen an diesen Komponenten und legen keinen Wert auf eine möglichst niedrige Betriebslautstärke – schließlich erscheinen diese Angaben nicht in den üblichen Datenblättern. Wie laut Ihre Festplatte werkelt, können Sie übrigens am besten während des Defragmentierens beurteilen.

Sie haben die schuldigen Bauteile Ihres PCs geortet? Dann können Sie loslegen. Fangen Sie am besten mit der lautesten Komponente an.

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