89022

Elsa lebt: Geschäftsbetrieb wird in Japan aufrecht erhalten

11.07.2002 | 12:45 Uhr |

Während Insolvenzverwalter Thomas Georg die deutsche Elsa AG schon fast vollständig zu Grabe getragen hat, wird es Elsa in Japan auch weiterhin geben - und zwar als hundertprozentige Tochter des Consultingunternehmens Technology Joint Corporation (TJC).

Während Insolvenzverwalter Thomas Georg die deutsche Elsa AG schon fast vollständig zu Grabe getragen hat, wird es Elsa in Japan auch weiterhin geben - und zwar als hundertprozentige Tochter des Consultingunternehmens Technology Joint Corporation (TJC) , wie unsere Schwesterpublikation Computerpartner berichtet.

"Nach eingehenden Recherchen fanden wir eine Lösung, den Geschäftsbetrieb in Japan unter dem Namen Elsa unabhängig vom deutschen Headquarter fortzuführen", freut sich T.J. Namaritani, CEO & Präsident von TJC. Für die japanischen Elsa-Kunden ist dies ein Glück, denn TJC wird nicht nur die Grafikprodukte weiter vertreiben, sondern auch Service und Support der Elsa-Produkte übernehmen.

Elsa Japan wurde Ende 1997 als Joint Venture der Elsa AG und TJC gegründet. Die Aachener hielten dabei 95 Prozent, auf TJC fielen fünf Prozent. Elsa Japan vertreibt neben Grafikkarten auch digitale Schnittlösungen, Software und Service für Grafiklösungen.

Nach der Pleite ermittelt Staatsanwaltschaft gegen Elsa AG (PC-WELT Online, 11.06.2002)

Elsa: Versteigerung von 24.000 Produkten (PC-WELT Online, 03.06.2002)

Ex-Elsa-Mitarbeiter gründen Devolo AG (PC-WELT Online, 16.05.2002)

Elsa: Hoffnung für 100 Mitarbeiter (PC-WELT Online, 06.05.2002)

0 Kommentare zu diesem Artikel
89022